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Kündigung meiner Krankentagegeldversicherung

09.09.2010 11:24 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

wegen einer Krankheit bin ich seit Mai 2009 arbeitsunfähig. Die Behandlung hat aber gut angeschlagen, so dass, nach Meinung meines Arztes einem Einstig in den normalen Arbeitsalltag als Selbstständiger ab November 2010 nichts mehr im Wege steht.
Dies wurde der Versicherung durch meinen Arzt mittgeteilt.
Eine Woche darauf habe ich die Kündigung meiner Krankentagegeldversicherung zum Jahresende 2010 durch meine Versicherung erhalten. Was soll ich als Privatversicherter nun tun?

Vielen Dank schon jetzt für Ihre Antwort.

09.09.2010 | 12:05

Antwort

von


(474)
Fuhrstr. 4
58256 Ennepetal
Tel: 0 23 33 / 83 33 88
Web: http://www.rechtsanwalt-ennepetal.com
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre gestellte Frage beantworte ich wie folgt:

Die ordentliche Kündigung einer Krankentagegeldversicherung durch den Versicherer richtet sich nach § 206 VVG und § 14 MB/KT. Diese beschränken die Kündigungsmöglichkeit des Versicherers auf die ersten drei Versicherungsjahre, sofern kein gesetzlicher Anspruch auf einen Beitragszuschuss des Arbeitgebers besteht. Die Kündigung kann innerhalb einer Frist von drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres erfolgen.

Bei diesen ersten drei Jahren handelt es sich nach der Rechtsprechung um eine Art Probezeit. Nach Ablauf der ersten drei Versicherungsjahre ist eine ordentliche Kündigung durch den Versicherer nicht mehr möglich.

Überprüfen Sie anhand dieser Vorschriften noch einmal die Kündigung des Versicherers. Ohne nähere Angaben zum Versicherungsverhältnis kann die Wirksamkeit der Kündigung hier nicht beurteilt werden. Sollte die Kündigung nicht nach diesen Regelungen wirksam sein, sollten Sie der Kündigung unbedingt schriftlich widersprechen und den Versicherer zur Fortsetzung des Versicherungsverhältnisses auffordern.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten hilfreichen Überblick in der Sache verschafft zu haben. Ich weise darauf hin, dass die Beantwortung Ihrer Frage ausschließlich auf Grundlage Ihrer Schilderung erfolgt. Die Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Einschätzung, die eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in den seltensten Fällen ersetzen kann. Das Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben kann möglicherweise zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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