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Kündigung in der Probezeit zu einem Zeitpunkt oberhalb Kündigungsfrist

09.10.2014 09:06 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Guten Tag,
ich befinde mich bis Ende des Monats in der Probezeit eines Arbeitsverhältnisses. Es gilt eine Kündigungsfrist von 2 Wochen. Also taggenau.
Ich habe Urlaub ab dem 20.10. und würde gerne meinem Arbeitgeber mehr Zeit geben, meine Aufgaben verteilen zu können. Da ich im Kundengeschäft bin, muss auch in dem dortigen Projekt für Ersatz gesorgt werden.
Ich überlege daher bereits jetzt zum 31.10. zu kündigen. Dabei würde ich aber mit einer Frist von 22 und nicht 14 Tagen (wie im Vertrag vereinbart) kündigen.
Frage: Geht das überhaupt? Muss ich zwingend mit einer Frist von 14 Tagen kündigen oder reicht es die Mindestfrist von 14 Tagen einzuhalten.
Frage2: Kann mein Arbeitgeber (wenn ich denn mit größerer Frist kündigen würde) seinerseits die Kündigung nochmals, und dann mit 14 Tagen Frist aussprechen? Denn wenn ich früher kündige, um meinem AG die Nachfolgeregelungen leichter zu machen, dann würde ich ungern auf 8 Tage (22 - 14) Gehalt verzichten.
Ich freue mich auf Antwort.
Gruß

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Frage 1:

Die Frist von 14 Tagen bedeutet, dass man spätestens 14 Tage vor dem Beendigungszeitpunkt die Kündigung abgeben muss.

Man kann die Kündigung aber auch 20 Tage vorher abgeben, aber eben nicht 13 Tage oder weniger.

Daher kann man hier auch mit Frist von 22 Tagen kündigen.

Frage 2:

Wenn nichts dazu im Arbeitsvertrag geregelt ist, kann man jederzeit mit Frist von 14 Tagen kündigen, also ist nicht auf den 15. des Monats oder den Monatsletzten angewiesen.

Daher kann es auch passieren, dass der Arbeitgeber seinerseits Ihre Kündigung "unterläuft" und Ihnen kündigt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 09.10.2014 | 09:38

Sehr geehrter Herr Schwerin,
vielen Dank für die schnelle Beantwortung. Die Kündigung muss ja schriftlich erfolgen. Sprich: Wenn ich meinen Vorgesetzten darauf aufmerksam mache, dass ich fristgemäß kündigen werde, dann kommt dies ja noch nicht der tatsächlichen Kündigung gleich, oder?
Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.10.2014 | 13:33

Sehr geehrter Fragesteller,

genau, das ist dann unverbindlich.

Erst eine schriftliche Kündigung ist wirksam.

Mit freundlichen Grüßen

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