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Kündigung in der Probezeit wegen angeblicher arglistiger Täuschung

| 17.10.2013 21:22 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Abend.

Ich hatte bei einer Firma als Aussendienstmitarbeiter angefangen. Wegen Differenzen ging das nun in die Brüche. Dementsprechend sollte ich einen Dreizeiler unterzeichnen, in dem ich einer fristlosen, sofortigen Kündigung zustimme. Das tat ich natürlich nicht, sondern legte ein Kündigungsschreiben vor, welches sich auf den Arbeitsvertrag bezieht, in dem steht, daß es eine Frist von zwei Wochen gibt. Das würde nun noch einen vollen Monat Lohn bedeuten (zwar nicht viel, aber immerhin). Ebenso formulierte ich noch ein Freistellungsersuch der mir genehmigt wurde. Daraufhin sendete ich einen Tag darauf noch ein Fax in dem ich das darstellte, so daß ich ein Übergabeprotokoll habe, daß ich es auch abgegeben habe und entsprechend angekommen ist.

Prompt kam ein Fax zurück, in dem ich der arglistigen Täuschung und als geschäftsschädigend bezeichnet werde, da ich wohl "Unwahrheiten" bei den Endkunden verbreitete. Ist natürlich nicht unbedingt haltbar, denn das wäre erstmal zu beweisen. Eine Aussage, daß die Firma sich umstukturiert und an einem Webshop weiter arbeitet, kann ja wohl kaum eine Unwahrheit sein, wenn es so ist. Was anderes kann ich mir nicht vorstellen. Auf Grund dessen bekomme ich die fristlose Kündigung...

Was kann ich nun machen? Droht mir Ärger oder ist das nicht haltbar? Wie schaut es mit dem Rest Gehalt aus?





-- Einsatz geändert am 17.10.2013 21:33:40

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Wollen Sie sich gegen die fristlose Kündigung wehren, so müssen Sie innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung Kündigungsschutzklage erheben. Da Sie bereits selbst gekündigt haben, ist eine solche Klage wirtschaftlich sinnlos. Selbst wenn Sie den Prozess gewinnen würden, müssten Sie die Anwaltsgebühren selbst tragen. Da hier fristlos gekündigt wurden, werden Sie kein Gehalt erhalten. Daher empfehle ich Ihnen, sich arbeitslos zu melden und mit ihrem Arbeitgeber aussergerichtlich zu einigen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Diplom - Jurist, LL.M. Sebastian Scharrer, Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 17.10.2013 | 21:54

Und was ist mit der angeblichen "arglistigen Täuschung"? Was habe ich davon zu halten? Soll das nur eine "Finte" sein, um mich "mundtod" zu machen? Sollte ich es einfach dabei beruhen lassen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17.10.2013 | 22:08

Eine argl. Täuschung beim Vertragsschluss kann ich nicht erkennen. Da dies nur ein Kündigungsgrundcsein könnte, sich aber eine Klage nicht lohnt, würde ich dies nur in den außergerichtl. Verhandlungen einfließen lassen.

Bewertung des Fragestellers 18.10.2013 | 08:28

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