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Kündigung in der Probezeit während der Schwangerschaft

22.05.2012 16:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Hallo,

ich habe im Januar 2012 bei einer Fa. als Bürokauffrau angefangen zu arbeiten. Habe einen unbefristeten Vertrag mit einer 3 Monatigen Probezeit erhalten.

Mitte März habe ich erfahren das ich schwanger bin und mir ging es leider nicht gut. Ich musste wegen Blutungen und Übelkeiten ins Krankenhaus. Nach der Entlassung (ich war weiterhin Krankgeschrieben) bin ich direkt mit meinen Mann in die Firma gegangen und habe meinen Chef mitgeteilt das ich schwanger bin. Nach den Übelkeiten wollte ich wieder arbeiten gehen.

Am nächsten Tag habe ich dann die Kündigung erhalten. In der Kündigung stand kein Kündigungsgrund nur das die in der Probzeit kündigen. Habe auch einen sehr guten Arbeitszeugnis erhalten (warum dann Kündigung???). Weil es mir weiterhin schlecht ging konnte ich mich nicht mit der Kündigung befassen. Habe es bis jetzt einfach liegen lassen.

Mich interessiet folgendes:

- Kann ich nachträglich wg. der Kündigung klagen?
- Lohnt es sich jetzt zu klagen? Was habe ich davon?
- Besteht die Möglichkeit bei der Klage eine Entschädigung zu bekommen? Wenn ja, wie hoch?

Ich muss noch erwähnen das mein Mann eine Stelle in der Fa. nach meiner Kündigung erhalten hat. Die sind momentan dabei Ihn eine Arbeitserlaubnis zu beantragen und der hätte eine gute Stelle in der Firma. Deswegen weis ich nicht ob es sich lohnt zu klagen. Wenn ich klagen würde dann würde mein Mann da nicht mehr arbeiten.

Danke für die Antwort.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:



Eine Kündigungsschutzklage kann gem. § 4 KSchG nur innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung Klage beim Arbeitsgericht auf Feststellung erhoben werden, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist.

Da Sie in der Sachverhaltsschilderung als Datum nur Mitte März angeben, gehe ich davon aus, dass eine Kündigungsschutzklage nicht mehr eingereicht werden kann und die Kündigung damit wirksam ist.

Eventuell wäre an eine Zulassung einer verspäteten Klage gem. § 5 KSchG zu denken, hierfür gibt der Sachverhalt allerdings keine Anhaltspunkte her.

Sollten Sie die Kündigung doch erst in den letzten drei Wochen erhalten haben, bitte ich Sie die Frage dahingehend zu ergänzen, ansonsten ist eine Klage nicht mehr zulässig.

Die Fragen 2 und 3 erübrigen sich daher.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Berthold Röttger, Rechtsanwalt

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