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Kündigung in der Probezeit vom Arbeitgeber dem Arbeitnehmer gegenüber!

22.09.2013 13:44 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sebastian Scharrer, LL.M., Dipl.-Jur.


Ich habe einen Arbeitnehmer der seit dem 01.Juli 2013 bei mir Arbeitet. Ich möchte mich von dem Mitarbeiter in der Probezeit trennen. Diese Endet am 30. September 2013. Was muss ich beachten und wie muss ich vorgehen. Der Mitarbeiter hat Bekleidung, Schuhe und Smartfon ausgehändigt bekommen. Diese möchte ich auch wiederhaben. Was muss ich dem Mitarbeiter für ein Schreiben aufsetzten, das er mir Unterschreiben muss damit ich dort sauber einen Schnitt machen kann? Wie muss die Kündigung aussehen (Im Vertrag steht 14 Tage Kündigungsfrist in der Probezeit)? Und ich möchte Ihn freistellen für die restlichen Tage und was ist mit den Urlaubstagen auf die er in den 3 Monaten Beschäftigung anspruch hat? Würde mich freuen wenn mir jemand schnell helfen könnte da ich dem Mitarbeiter am Montag den 23.09.13 Kündigen möchte. Danke im Vorraus. Zur Kontaktaufnahme bitte per Mail unter

Danke

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Hierbei ist während der Probezeit eine Kündigungsfrist von 2 Wochen einzuhalten. Außerhalb der Probezeit muss die Kündigungsfristen und die Kündigungstermine nach § 622 Abs. 2 BGB eingehalten werden. Das Kündigungsschutzgesetz ist erst nach 6 Monaten des Angestelltenverhältnis ggf. anzuwenden. Sinnvoll ist die Kündigung per Einschreiben – Rückschein bzw. gegen Empfangsquittung des Gekündigten. Notfalls können Sie einen Dritten mit dem Einwurf der Kündigung in den Briefkasten beauftragen. Dieser sollte sich das Datum und die Uhrzeit notieren, damit für den Zeitpunkt des Einwurfes ein Zeuge vorhanden ist. Erfolgt die Kündigung durch einen Vertreter, so sollte die Vollmacht der Kündigung beiliegen. Eine Begründung muss nicht in der Kündigung enthalten sein. Des Weiteren müssten Sie den gekündigten darüber informieren, dass er sich unverzüglich arbeitssuchend melden muss.

Hinsicht der Sachen sollten Sie diese in der Kündigung zurückverlangen und ggf. das Handy sperren lassen.


Der Arbeitnehmer hat anteilig einen Anspruch auf Urlaub gemäß § 5 Abs. 1 a bzw. b BurlG. Daher ist für pro Beschäftigungsmonat 1/12 des Jahresurlaubs zu gewähren. Daher sollten Sie den Arbeitnehmer unter Anrechnung des Urlaubs freistellen.


Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen weitergeholfen. Diese Beantwortung Ihrer Frage kann nicht eine individuelle Beratung ersetzten. Selbstverständlich können Sie sich für weitere Fragen, Beratungen und Vertretungen unter Anrechnung der Gebühr für diese Frage an mich wenden.

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