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Kündigung in der Probezeit - Umgang mit Überstunden

07.07.2015 22:14 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Tag,

Ich möchte als Arbeitnehmer meinen Arbeitsvertrag innerhalb der Probezeit kündigen.
Die Frist hierfür beträgt ja gemäß BGB 2 Wochen und ich würde gerne sobald wie möglich gehen. Ich habe jedoch inzwischen ca. 450 Überstunden angehäuft sowie 5 Urlaubstage.

Wie kann ich im Kündigungsschreiben sicherstellen, dass diese nicht unter den Tisch fallen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es richtig, dass Sie innerhalb der Probezeit jederzeit mit einer Kündigungsfrist von 2 Wochen kündigen können.

Hinsichtlich der Kündigung müssen Sie nichts besonderes beachten, außer dass sie schriftlich erfolgen und Ihrem Arbeitgeber zugehen muss.

Gleichzeitig mit der Kündigung können Sie auch Ihre Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis geltend machen. Am besten tun Sie dies ebenfalls schriftlich.

Wieviele Urlaubstage Ihnen zustehen, kann ich ohne Kenntnis der vertraglichen Vereinbarung nicht beurteilen. Das richtet sich nach Ihrem Arbeitsvertrag oder einem möglicherweise anwendbaren Tarifvertrag sowie der Dauer des Arbeitsverhältnisses und Ihren wöchentlichen Arbeitstagen. Generell sind Ihnen die verbleibenden Urlaubstage, soweit möglich, bis zum Ende der Kündigungsfrist zu gewähren. Ist das aufgrund der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr möglich, ist der Urlaub abzugelten, also auszuzahlen, § 7 Abs. 4 BUrlG .

Ob Ihnen darüber hinaus auch eine Überstundenvergütung zusteht, hängt wiederum davon ab, was Sie in Ihrem Arbeitsvertrag vereinbart haben. Darüber hinaus müssen Überstunden vom Arbeitgeber angeordnet, geduldet oder gebilligt worden sein. Im Streitfall müssen Sie die Ableistung der Überstunden mit Datum und Uhrzeit darlegen. Wenn der Arbeitgeber die Ableistung der Überstunden bestreitet, müssen Sie die Erbringung beweisen. Hierfür können Zeugen vernommen werden, die jedoch jede einzelne Überstunde bezeugen können müssen. Sofern es also weder ein Arbeitszeitkonto gibt, in dem die Überstunden laufend eingetragen sind, noch eine vom Arbeitgeber gegengezeichnete Aufstellung, wird Ihnen die Beweisführung nur schwer gelingen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.


Mit freundlichen Grüßen
A. Krüger-Fehlau
Rechtsanwältin

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