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Kündigung in Probezeit mit Resturlaub

11. August 2008 22:02 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Der Fall: Eine Arbeitnehmerin hat einen unbefristen Arbeitsvertrag, ist aber noch in der Probezeit und ihr soll laut Arbeitgeber noch während der Probezeit gekündigt werden. Die Arbeitnehmerin wird vom Arbeitgeber unter Abgeltung des Resturlaubs noch vor Zugang eines Kündigungsschreibens sofort freigestellt. Die Kündigung selbst befindet sich noch zur Prüfung beim Betriebsrat. Die Arbeitnehmerin meldet sich am ersten Tag der Freistellung und noch vor Zugang des Kündigungsschreibens für 4 Wochen krank. Die Kündigungsfrist beträgt insgesamt 4 Wochen. Frage: Wann endet das Arbeitsverhältnis unter Berücksichtigung der Krankmeldung und des Resturlaubs? Kann erst nach der Krankheit gekündigt werden oder ist die Kündigung auch während der Krankheit rechtskräftig?

11. August 2008 | 22:16

Antwort

von


(1515)
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61231 Bad Nauheim
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Die Kündigung ist auch während der Krankheit möglich, soweit durch die Krankheit selbst nicht z.B. eine Schwerbeschädigung vorliegt und ein besonderer Kündigungsschutz eingreift. Die Regelungen des Arbeitsvertrages und des KSchG sind gleichwohl einzuhalten.

Das Arbeitsverhältnis endet zum Kündigungstermin unabhängig von der Dauer der Krankschreibung.

Bei einer Kündigung des Arbeitgeber während der Krankschreibung muss der Arbeitegeber die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bis zum Ende der Krankheit weiter bezahlen. (§ 8 EntgeltfortzahlungsG) Dies kann zu einer Lohnfortzahlung des Gehaltes über den Kündigungszeitpunkt hinaus führen. Die maximale Dauer der Entgeltfortzahlung beträgt 6 Wochen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Rückfrage vom Fragesteller 12. August 2008 | 10:39

Hallo, danke für die prompte Antwort. Ich habe noch ein paar Unklarheiten. Das Künidgungsschreiben soll der Arbeitnehmerin bis zum 15. August zugehen. Die Arbeitnehmerin wurde schon zum 1. August bis zum Ende der Kündigungsfrist (die folglich am 15. September abläuft) freigestellt. Vom 2.-.30. August meldet sie sich krank. Verlängert sich nun nicht die Kündigungsfrist um die anteilige Dauer der Krankheit in der Freistellungszeit? Nicht verstanden habe ich auch den Abschnitt Ihrer Erklärung, dass eine Lohnfortzahlung über den Kündigungszeitpunkt hinaus führen kann. Wie lange bezieht sie in dem oben geschilderten Fall noch Gehalt?

Ergänzung vom Anwalt 16. August 2008 | 23:08

Die Kündigungfrist verlängert sich nicht. Eine Entgeltfortzahlung über den Kündigungstermin hinaus erfolgt dann, wenn die Krankheit über diesen Kündigungstermin hinaus andauert.

Gleichwohl ist die Entgeltfortzahlung auf 6 Wochen beschränkt.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

ANTWORT VON

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