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Kündigung im Urlaub / Abgeltung von Arbeitstagen mit Freistellung & Provision

11.03.2015 14:19 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Mein Arbeitgeber hat mir innerhalb der Probezeit schriftlich per Einschreiben während meines Weihnachtsurlaub gekündigt.
Das Einschreiben lag einige Tage auf der Post, da ich krank geworden bin (im Urlaub) und mich auch entsprechend krank schreiben liess.

Nachdem ich die Kündigung erhalten hatte, habe ich den Arbeitgeber gefragt, wie ich am ersten Arbeitstag nach dem Urlaub verfahren soll, daraufhin hat er mich per email mit sofortiger Wirkung freigestellt. Vor dem Arbeitsgericht wird nun verhandelt, ob er die Tage die das Einschreiben auf der Post lag nachzahlen muss (da erst bei Zustellung gültig). Zudem klage ich auch auf die Auszahlung der 4 Urlaubstage (an denen ich dann krank geschrieben war), während er argumentiert, diese seien mit der Freistellung (im Vertrag steht: mit Freistellung sind alle Urlaubstage abgegolten) abgegolten. Ich argumentiere dagegen, das die Freistellung erst nach ! dem bereits bewilligten Urlaub erfolgte und mir somit die aufgrund von Krankheit nicht genommenen Tage noch zustehen. Wie ist hier die beste Vorgehensweise?
Zudem habe ich noch Provisionsansprüche an Ihn, muss ich diese in einem seperaten Verfahren geltend machen, oder kann ich dies hier ebenfalls gleich mitansprechen, die Klage nachträglich noch erweitern?
Zum Hintergrund: Der Arbeitgeber hat sein Unternehmen nachdem er mir gekündigt hat ca 3 Wochen später an einen Wettbewerber verkauft.
Die Provision wird laut Vertrag immer dann fällig, wenn er die Rate eines Kunden erhält - durch den Verkauf ist hier aus meiner Sicht aber eine neue Situation entstanden -kann ich darauf klagen, das er alle noch offenen Ansprüche sofort bei mir begleichen muss?
Desweiteren behauptet er jetzt bei einem der groesseren Vertragsabschlüsse nicht gefragt worden zu sein, er hat den Vertrag aber erst nach dem Verkauf seines Unternehmens reklamiert, da es jetzt nicht mehr ins Konzept des neuen Eigentümers passt. Vorher hat er den Vertrag bereits gesehen, aber nichts beanstandet. Wie gehe ich am besten vor, um meine Ansprüche geltend zu machen?

11.03.2015 | 14:57

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt.

1.
Freistellung

Die Kündigung wird erst wirksam, wenn Sie von der Kündigung Kenntnis nehmen konnten.

Erst mit der Erklärung der Freistellung, wird diese wirksam. In Verbindung mit der arbeitsvertraglichen Regeglung gilt Urlaub als abgegolten.

Ob die vier Tage Urlaub, in denen Sie krank waren, auszuszahlen sind, hängt davon ab, ob mit der Dauer der Freistellung alle Urlaubstage "genommen" sind.

Nur wenn nach Verteilung der Urlaubstage auf die Zeit der Freistellung noch Urlaubstage übrig sind, die Sie aufgrund der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr nehmen konnten, steht Ihnen eine Abgeltung des nicht genommenen bzw. gewährten Urlaubs zu.

2.
Bezüglich der Provionsansprüche können Sie die Klage erweitern.

Soweit diese Ansprüche noch nicht fällig sind, können Sie diese allerdings noch nicht verlangen.

Wegen der Veräußerung des Unternehmens sollte der Arbeitsvertrag im Detail geprüft werden.

3.
Sie können allerdings auch eine vergleichsweise Regelungen vorschlagen. Dafür gibt es den Gütetermin.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


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