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Kündigung im Fitnessstudio nach dem Ablauf der 24 Monate

| 19.08.2013 17:50 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking


Mein Sohn hat ein Vertrag bei einem Fitnessstudio abgeschlossen, hat nach dem Ablauf der Zeit keine Kündigung geschrieben, wir er sagte, vergessen zu schreiben. Nach einem Jahr bekamen wir eine Zahlungsforderung von einem Inkassounternehmen. Das ganze Jahre kam vom Fitnessstudio keine einzige Zahlungsaufforderung oder Mahnschreiben. Was tun?

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung und Ihres Einsatzes wie folgt:

Wenn Ihr Sohn in Zahlungsverzug geraten ist, kann das Fitnessstudio auch ohne Zahlungsaufforderung oder Mahnung ein Inkassounternehmen beauftragen (auch wenn dies eher ungewöhnlich ist).

In Zahlungsverzug kann Ihr Sohn auch ohne Mahnung geraten sein, wenn auf der Rechnung oder gemäß der vertraglichen Vereinbarung bereits eine feste Zahlungsfrist oder ein fixer Zahlungstermin vereinbart ist, die zu zahlende Summe feststeht und Ihr Sohn nicht fristgemäß gezahlt hat.

Zunächst sollte geprüft werden, ob die Forderung überhaupt besteht. Denn dies setzt voraus, dass sich der Vertrag ohne Kündigung automatisch verlängert hat. Solche Klauseln sind regelmäßig in den AGB der Studios verankert, müssen zu Ihrer Wirksamkeit aber bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Liegt eine wirksame Vertragsverlängerung vor, muss Ihr Sohn grundsätzlich die vereinbarten Kosten für das Studio übernehmen. Ob daneben auch die Inkassokosten gezahlt werden müssen, hängt davon ab, ob ein fester Zahlungstermin vereinbart war bzw. eine entsprechende Rechnung gestellt wurde. Denn ansonsten wäre Ihr Sohn mangels Zahlungsaufforderung nicht im Verzug und müsste zumindest die Inkassokosten (=Verzugsschaden) nicht zahlen.

Ihr Sohn sollte das Inkassounternehmen zunächst zum Nachweis darüber auffordern, dass der Vertrag wirksam verlängert wurde und Ihr Sohn mit der Zahlung tatsächlich in Verzug geraten ist, obwohl ihm weder eine Zahlungsaufforderung noch eine Mahnung zugegangen ist.


Ich hoffe, Ihnen eine erste hilfreiche Orientierung ermöglicht zu haben. Bei Unklarheiten benutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.

Bedenken Sie bitte, dass ich Ihnen hier im Rahmen einer Erstberatung ohne Kenntnis aller Umstände keinen abschließenden Rat geben kann. Sofern Sie eine abschließende Beurteilung des Sachverhaltes wünschen, empfehle ich, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren und die Sachlage mit diesem bei Einsicht in sämtliche Unterlagen konkret zu erörtern.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 19.08.2013 | 19:41

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