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Kündigung eines befristeten Arbeitsvertrages vor Ablauf der Befristung

| 01.04.2009 10:42 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Hallo,

Habe einen befristeten Arbeitsvertrag (2Jahre und 11Monate). Im Vertrag steht:

"Unabhängig von der vereinbarten Befristung kann das
Arbeitsverhältnis von beiden Parteien unter Einhaltung der gesetzlichen Regelungen zum Ende eins vollen Monats gekündigt werden."

Bei dieser Regelung im Arbeitsvertrag ist auch bei befristeten Arbeitsverhältnissen eine ordentliche fristgemäße Kündigung möglich? Welche ist in diesem Fall die gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsfrist?


Vielen Dank

Sehr geehrte Fragestellerin,

grundsätzlich können befristete Verträge nicht vor Ablauf der Befristung ordentlich gekündigt werden. Ist in einem befristeten Vertrag, die ordentliche Kündigungsmöglichkeit auch vor Ablauf der Befristung vereinbart worden, kann jeder Vertragspartner das Vertragsverhältnis unter Berücksichtigung dieser Vereinbarung ordentlich kündigen.

In Ihrem Fall bedeutet dies, dass das Arbeitsverhältnis auch vor Ablauf der 2 Jahre und 11 Monate ordentlich zum Ende eins vollen Monats gekündigt werden kann.

Die gesetzlichen Kündigungsfristen sind im § 622 BGB normiert:

Das Arbeitsverhältnis eines Arbeitnehmers kann mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.

Für eine Kündigung durch den Arbeitgeber beträgt die Kündigungsfrist, wenn das Arbeitsverhältnis in dem Betrieb oder Unternehmen
1. zwei Jahre bestanden hat, einen Monat zum Ende eines Kalendermonats,
2. fünf Jahre bestanden hat, zwei Monate zum Ende eines Kalendermonats,
3. acht Jahre bestanden hat, drei Monate zum Ende eines Kalendermonats,
4. zehn Jahre bestanden hat, vier Monate zum Ende eines Kalendermonats,
5. zwölf Jahre bestanden hat, fünf Monate zum Ende eines Kalendermonats,
6. 15 Jahre bestanden hat, sechs Monate zum Ende eines Kalendermonats,
7. 20 Jahre bestanden hat, sieben Monate zum Ende eines Kalendermonats.

Bei der Berechnung der Beschäftigungsdauer werden Zeiten, die vor der Vollendung des 25. Lebensjahrs des Arbeitnehmers liegen, nicht berücksichtigt.

Ihre persönliche Kündigungsfrist kann erst nach Kenntnis der Beschäftigungsdauer bei Ihrem Arbeitgeber und Ihrem Alter berechnet werden.

Beachten Sie bitte bei der Berechnung der Kündigungsfrist, dass 4 Wochen nicht gleichbedeutend mit 1 Monat ist.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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