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Kündigung eines befristeten Arbeitsvertrag

08.01.2015 20:19 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Tag,

ich habe zu Beginn des Jahres einen befristeten Arbeitsvertrag unterschrieben, in welchem die Probezeit aufgrund der Befristung entfällt. Außerdem steht in diesem, das sich die Kündigungsfrist nach den tariflichen Bestimmungen richtet und für beide Vertragspartner verbindlich ist.

Meine Frage: Kann ich diesen Arbeitsvertrag im Laufe des Jahres Kündigen, um z.B. einen anderen Job anzunehmen oder eine Techniker Ausbildung zu beginnen?

Der Tarifvertrag ist von der IG Metall, aus welchen ich lediglich Folgendes entnehmen konnte:

"Befristungen unterliegen nur dann der
ordentlichen Kündigung, wenn dies
ausdrücklich im Arbeitsvertrag verein-
bart wird (§ 15 TzBfG: Ende des befristeten Arbeitsvertrages ), wie es viele
Arbeitgeber anstreben."


Ich hoff, dass meine Frage verständlich für Sie ist. Sollten noch Fragen sein, beantworte ich sie gerne.

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen


Sehr geehrter Fragesteller,

ich gehe davon aus, dass Sie einen kalendermäßig befristeten Arbeitsvertrag abgeschlossen haben, also einen Vertrag der zu einem bestimmten Datum endet. Ein solcher Vertrag endet mit Ablauf der vereinbarten Zeit (§ 15 TzBfG: Ende des befristeten Arbeitsvertrages ).

Ein befristeter Vertrag kann grundsätzlich nicht vor Ablauf der Zeit ordentlich gekündigt werden.

Es sei denn, dies ist einzelvertraglich oder im anwendbaren Tarifvertrag geregelt (§ 15 TzBfG: Ende des befristeten Arbeitsvertrages ).

Wie ich Ihren Angaben entnehmen kann, enthält Ihr Arbeitsvertrag lediglich einen Hinweis auf den anwendbaren Tarifvertrag.

Es kommt also darauf an, ob der anwendbare Tarifvertrag eine Regelung dazu enthält.

Der anwendbare Tarifvertrag verweist wiederum auf die vertragliche Vereinbarung.

Demnach gibt es keine Möglichkeit den befristeten Vertrag vor Zeitablauf ordentlich zu kündigen.

Lediglich kann das befristete Arbeitsverhältnis aus wichtigem Grund außerordentlich fristlos (§ 626 BGB: Fristlose Kündigung aus wichtigem Grund ) gekündigt werden. Dazu müsste aber eine schwere Pflichtverletzung des Arbeitgebers vorliegen, wofür keine Anhaltspunkte ersichtlich sind.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Sollte noch etwas unklar geblieben sein, nutzen Sie bitte gerne die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

U. Gehrke
Rechtsanwältin






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