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Kündigung eines Mitarbeiters wegen Neubesetzung möglich?

06.05.2013 13:08 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Zusammenfassung:

Die Frage beschäftigt sich mit der Einhaltung der Kündigungsfrist des Arbeitgebers und den allgemeinen Kündigungsvoraussetzungen.

wir sind ein Unternhemen (GmbH ) mit 3 festen Mitarbeitern und beschäftigen seit
4 Jahren einen verheirateten Mitarbeiter mit 2 Kindern (alter ca. 47 Jahre).
Wir möchten diese Stelle neu besetzen .
Der Kandidat ist Mitte 20 .
1)wie lange ist die gesetzliche Kündigungsfrist ?
2)können wir auf Grund der Betriebsgrösse ohne Weiteres kündigen
oder Bedarf es bestimmter Gründe ?
3)gibt es einen Hinderungsgrund , da der neue Mitarbeiter jünger
und unverheiratet ist ?
4)ist eine Abfindung und in welcher Höhe zu bezahlen ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Zu 1)
Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt für den Arbeitgeber bei einer Betriebszugehörigkeit des Arbeitnehmers von mehr als 2 Jahren einen Monat zum Ende eines Kalendermonats, § 622 BGB: Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen .

Zu 2)
Das Kündigungsschutzgesetz ist bei Ihrer Betriebsgröße nicht anwendbar. Das heißt, besonderer Kündigungsgründe bedarf es nicht. Grundsätzlich ist auch davon abzuraten, die Kündigungsgründe in der Kündigungserklärung anzuführen.

Zu 3)
Ich sehe nach Ihren Angaben keinen Hinderungsgrund an einer Kündigung. Die Kündigung darf jedoch nicht willkürlich sein.

Zu 4)
Eine Abfindung ist nicht zu zahlen. Einen solchen Anspruch sieht das Gesetz nur in engen Ausnahmefällen vor. Ein solcher Fall wäre § 1a KSchG: Abfindungsanspruch bei betriebsbedingter Kündigung (betriebsbedingte Kündigung bei Verzicht auf Kündigungsschutzklage), der vorliegend jedoch nicht gegeben ist. Es ist natürlich möglich, dass der Arbeitnehmer dennoch Kündigungsschutzklage vor dem zuständigen Arbeitsgericht erhebt mit dem Ziel der Einigung auf eine Abfindung.

Abschließend weise ich Sie noch auf folgendes hin:
Diese Plattform dient lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung und kann eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.


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