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Kündigung eines Minijob Vertrags - Arbeitnehmer

11. Juli 2020 10:54 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

Ich habe eine Frage bzgl. der Kündigung eines Minijobvertrags:
Was wären die potentiellen Folgen der folgenden Situation, aus SIcht des Arbeitnehmers?

Situation:
Minijobvertrag wurde anfang Juni eingegangen, mit einer 3-Monatigen Probezeit. Im Vertrag ist geregelt das Beiderseitig mit einer Frist von 2 Wochen gekündigt werden kann, innerhalb der Probefrist.
Die im Arbeitsvertrag festgehaltene Arbeitszeit wurde zu rund 60% bereits erfüllt diesen Monat. Nun erfolgte Gestern eine Krankmeldung und am Montag soll noch die Kündigung folgen, inkl. einer ärtzlichen Krankschreibung bis Ende des Monats.

11. Juli 2020 | 11:26

Antwort

von


(491)
Harmsstraße 86
24114 Kiel
Tel: 0431 88 70 49 75
E-Mail:

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Da eine Kündigung mit einer Frist von 2 Wochen in der Probezeit ohne Angabe von Gründen auch während einer Krankschreibung zulässig ist. Könnte das Arbeitsverhältnis wirksam beendet werden.

Dem Arbeitnehmer steht sein Lohn für die geleistete Arbeit zu und muss sich entsprechend arbeitslos/arbeitssuchend melden. Nicht genommener/gewährter Urlaub oder Überstunden sind entsprechend abzugelten, da dies aufgrund der Krankschreibung ja nicht mehr möglich ist.

Problematisch ist hier aber die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Denn diese ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Das Arbeitsverhältnis muss nämlich vor allem seit mindestens vier Wochen bestehen.

Sind diese 4 Wochen nocht nichterfüllt, bestünde kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall gegenüber dem Arbeitgeber. In diesem Fall wäre dann einzig die Krankenkasse zuständig.

Ferner gilt, sofern die Beendigung des ArbV durch den Arbeitnehmer selbst verursacht worden ist, dass ihm eine Sperrzeit von bis zu 3 Monaten widerfahren kann, wenn überhaupt ein Leistungsanspruch besteht und keine Entschuldigungs- oder Ausnahmegründe für den Verlust des Arbeitsplatzes vorlägen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Sascha Lembcke

ANTWORT VON

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