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Kündigung eines Arbeitsvertrages

03.06.2011 15:56 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag!
Ich habe laut Vertrag eine Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Quartalsende. Ich hätte demnach Mitte Mai kündigen müssen um Ende Juni gehen zu können. Diese Frist habe ich um 3 Arbeitstage überzogen (Dienstag, den 24.5 statt Donnerstag, den 19.5). Nun erwägt mein Arbeitgeber, mich bis Ende September "festzuhalten". Ich habe aber ab 1.August einen neuen Arbeitgeber (Vertrag ist noch nicht unterschrieben) und habe meinem jetzigen Arbeitgeber angeboten, bis Ende Juli zu bleiben (anstatt Ende des 2.Quartals zu gehen) und sogar meine Arbeitszeit aufzustocken.
Gibt es eine Möglichkeit, dass ich trotz überschreiten der Kündigungsfrist mich von meinem jetzigen Arbeitgeber loseisen kann?
Mein jetziger Arbeitgeber (priv. Rehazentrum) ist nicht tariflich gebunden.

Besten Dank im Voraus

03.06.2011 | 16:22

Antwort

von


(185)
Ückendorfer Straße 90
44866 Bochum
Tel: 02327 8325990
Web: http://kanzlei-trettin.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, zu der ich auf der Grundlage Ihrer Schilderung und Ihres Einsatzes gerne wie folgt Stellung nehme:

I. Wenn - was ich unterstelle - wirksam eine Kündigungsfrist von sechs Wochen zum Quartalsende vereinbart wurde und Ihre Kündigungserklärung dem Arbeitgeber nicht spätestens am 19. Mai 2011 zugegangen ist, kann das Arbeitsverhältnis aufgrund Ihrer Kündigung allenfalls mit Ablauf des 30. September 2011 enden.

Daran ändert nichts, daß Sie ab dem 1. August 2011 für einen anderen Arbeitgeber tätig sein wollen. Insbesondere stellt dieser Umstand keinen "wichtigen Grund" i. S. des § 626 Abs. 1 BGB dar, d. h. er berechtigt nicht zu einer außerordentlichen (fristlosen) Kündigung.

Grundsätzlich müssen Sie sich vielmehr über den 30. Juni 2011 hinaus an dem hier interessierenden Arbeitsvertrag festhalten lassen.

II. Ihnen bleibt deshalb nur, sich mit Ihrem Arbeitgeber auf eine Aufhebung dieses Vertrags zu einigen, oder die Folgen eines Vertragsbruchs auf sich zu nehmen.

Zum Abschluß eines Aufhebungsvertrags ist Ihr Arbeitgeber freilich nicht verpflichtet. Ob und zu welchen Bedingungen sie eine Vertragsaufhebung erreichen können, hängt deshalb nahezu ausschließlich von Ihrem Verhandlungsgeschick und dem Entgegenkommen Ihres Arbeitgebers ab.

Ich bedauere, daß ich Ihnen nichts Erfreulicheres mitteilen kann, und hoffe, daß Ihnen meine Auskunft dennoch weiterhilft. Bitte nutzen Sie ggf. die Möglichkeit, hier eine kostenlose Nachfrage zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Trettin
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

(185)

Ückendorfer Straße 90
44866 Bochum
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