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Kündigung eines Angestelltenverh.innerhalb der Probezeit.


26.09.2006 16:33 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Seit dem 1.07.2006 bin ich mit Anstellungsvertrag als Bauleiter
angestellt. Innerhalb der Probezeit (n.V. 6 Mon.) kündigte mein A
rbeitgeber mein Arbeitsverhältnis mit Schreiben vom 08.Sept.06
zum 10.Oktober und nach Abfeiern der Urlaubstage und einer Freistellung.Dieses Schreiben wurde mir am 13.Sept. 06 durch
meinen Arbeitgeber übergeben.

Der Vertrag wurde nach BGB und den Tarifen für Garten und Landschaftsbau geschlossen.

Laut GBG § 622 kann ein Arbetsverhältnis zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.Bei einer Kündigungsfrist
von 4 Wochen.

Am 18. September widersprach ich der Kündigung wegen formaler und
sachlicher Fehler, des weiteren Urlaubstage ( Tartiflicher Jahresurlaub und durch Überstunden entstanden)würden falsch berechnet da auch laut Tarif ein Zuschlag von 25% in den Grundlohn eingerechnet werden müssen. Ich vermute das mein
Überstd. Abrechnungen August gekürzt wurden.Dies wurde mir aber seit übersendung meiner Abrechnung am 23.Sept. noch nicht mitgeteilt.

Habe ich richtig gehandelt?
Wie kann ich mich vor weitren willkürlichen Maßnahmen auch in Bezug auf Uberstd.Abrechnungen und Kürzungen absichern.?
Mit frdl. Gruß




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Sehr geehrter Ratsuchender,

beachten Sie zunächst, dass § 622 BGB in Abs. 3 besondere Regelungen zur Kündigung während der Probezeit enthält, so dass eine Kündigung zum 10.10.2006 nicht grundsätzlich ausgeschlossen ist. Im einzelnen müsste zur Bestimmung des Kündigungszeitpunktes Ihr Arbeitsvertrag und der zugrundeliegende Tarifvertrag eingesehen werden.

Die Kündigung Ihres Arbeitgebers ist aber auch bei einer falschen Berechnung der Kündigungsfrist nicht unwirksam. Wird die Kündigung auf Basis einer zu kurzen Frist erklärt, gilt die Kündigung im Zweifel als zum nächsten zulässigen Kündigungstermin erklärt, BAG v. 18.04.1985, Az.: 2 AZR 197/84.

Die falsche Abrechnung von Überstunden bzw. Urlaubstagen macht die Kündigung ebenfalls nicht unwirksam. Sofern weitere formelle Fehler bestehen, können Sie Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht binnen drei Wochen ab Zugang der Kündigung erheben. Die Aussichten auf Erfolg sind aber bei einer Kündigung innerhalb der Probezeit allgemein gering, da der Arbeitgeber ohne Grund kündigen kann.

Sollte eine falsche oder fehlende Abrechnung bzgl. Überstunden und Urlaub vorgenommen werden, können Sie ebenfalls Rechtsschutz vor dem Arbeitsgericht suchen und auf Zahlung des korrekten Betrages klagen. Achten Sie dabei darauf, ob der Arbeits- oder Tarifvertrag Verfallsklausel enthält, binnen derer die Geltendmachung erfolgen muss. Zur Beweissicherung sollten Sie sich Ihre Überstunden und deren Erforderlichkeit durch Unterschrift des Arbeitgebers bestätigen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Kaussen
Rechtsanwalt
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