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Kündigung einer Whg durch den Mieter


| 02.11.2007 11:32 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Hallo,
wir haben zum 30.11.07 eine Wohnung gekündigt (gegenüber dem Vermieter / Hausbesitzer). Mit dem Hausverwalter hatten wir viele Probleme, und der Hausbesitzer hat immer gesagt, dass er den Mieter bei Problemen direkt zur Verfügung steht.
Die Kündigung ging am 17.10. dem Vermieter per Einschreiben m. Rückschein zu. Bis wann hätte der Vermieter / kann der Vermieter der Kündigung spätestends widersprechen? Vielen Dank!
Sehr geehrte Ratsuchende,

die Kündigung ist eine einseitige, empfangsbedürftige Willenserklärung. Der Vermieter kann einer wirksamen Kündigung nicht widersprechen. Ein Widerspruchsrecht steht gemäß § 574 BGB ausschließlich dem Mieter zu.

Der Vermieter kann sich jederzeit auf die Nichteinhaltung der Kündigungsfrist -dies ist nach Ihren Angaben wahrscheinlich- oder einen Kündigungsausschluss, z.B. bei einem befristeten Mietvertrag, berufen. Eine zeitliche Grenze besteht nicht, sofern der Vermieter sich nicht widersprüchlich verhält.

Sie sollten Ihren Vermieter um Bestätigung des Beendigungszeitpunktes des Mietverhältnisses bitten, wenn Sie Sicherheit bezüglich der Termine wünschen.

Mit freundlichem Gruß

Kaussen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 02.11.2007 | 14:28

Was passiert / ist, wenn der Vermieter (30.11. ist Kündigungstermin) am 20.11. der Kündigung widerspricht?
Wir haben ab dem 12.11. Zugang zur neuen Wohnung und wollen bis 25.11. eingezogen sein?
(wir haben die Kündigungsfrist gekürzt, aufgrund eines Mieterhöhungsverlangens aus dem Monat Februar zum 1.5). Die erste Kündigung (wir hatten schon eine neue Whg) mußten wir storniern, aufgrund der Tatsache, dass sich die neue Whg als Ruine (im geräumten Zustand) herausstellte. Diese Kündigung haben wir telefonisch storniert, und der Vermieter sagte uns, dass die gek. Kündigungsfrist (entgegen wohl dem Gesetz) für das gesamte Kalenderjahr gilt!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.11.2007 | 13:41

Allein in zeitlicher Hinsicht hat der Vermieter am 20.11. seine Einwände noch nicht verloren. Ob etwaige Einwände des Vermieters begründet wären, kann ich anhand Ihrer Angaben nicht sicher beurteilen; Sie sollten sich ggfls. weiter rechtlich beraten lassen.

Mit freundlichem Gruß

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"Danke! Da ich nichts widersprüchliches gehört habe, gehe ich davon aus, dass die Kündigung zum genannten Termin wirksam wird. Die Kündigungsbestätigung des Hausverwalters hat einen anderen Termin bestätigt, aber hier liegen ein paar Probleme seitens des HV`s vor:
- er hat eine Kündigung bestätigt, die er per Fax erhalten hat (was meines wissens nach nicht geht)
- er hat die Kündigung uns bestätigt, obwohl er (von uns und unserem Anwalt) ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass jeglicher Schriftverkehr von Ihm (HV) an uns über unseren Anwalt geht!
Ferner denke ich, dass so oder so ein Hausbesitzer rechtlich über dem HV steht, somit ist alles ok! Danke vielmals! "