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Kündigung einen Azubis


27.08.2007 09:32 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch



Wir sind ein kleinen Betrieb in der Dental Branche und haben mit eine junge Frau einen Ausbildungsvertrag am 6. August 2007 schriftlich nach IHK Vertragsvorlage abgeschlossen. Beginn der Vertrag 1. Sept. 2007. Die IHK hat noch nicht die Verträge bekommen. Können wir den Vertrag vor Beginn schriftlich kündigen ? Was müßen wir beachten?
Grund der Kündigung:
Wir möchten den Vertrag kündigen da das Vertrauen mißbracht wurde. Vereinbart waren im Vertrag eine 2,5 Jahre Ausbildung. Wir haben verbal vereinbart das der Besuch des Berufskollegs in Köln stattfinden soll. Die angehende Azubi hat ohne unser Wissen und ohne unser Einverständnis sich von der Kölner Schule abgemeldet und in Düsseldorf angemeldet, und dort von 2.5 Jahre auf 2.0 Jahre verkürzt in dem sie sich in eine Turbo-Klasse hat eintragen lassen. Sie hat uns dies per Email nach diesen Vorgang mitgeteilt.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie können das Ausbildungsverhältnis grundsätzlich vor Beginn der Ausbildung ohne Angabe von Gründen fristlos kündigen. Grundlage dafür ist §§ 20, 22 Berufsbildungsgesetz (BBiG); BAG vom 17. September 1987 Az.: 2 AZR 654/86.

Voraussetzung dafür ist jedoch, dass dies nicht im Ausbildungsvertrag ausgeschlossen worden ist oder sich der Ausschluß der Kündigung vor Beginn der Ausbildung für den Ausbilder auch nicht aus den konkreten Umständen (z. B. der Abrede oder dem ersichtlichen gemeinsamen Interesse, die Ausbildung jedenfalls für einen bestimmten Teil der Probezeit tatsächlich durchzuführen) ergibt.

Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und Sie müssen im Zweifel den Zugang der Kündigung bei der Auszubildenden beweisen können.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de
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