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Kündigung durch den Arbeitgeber

| 02.11.2018 11:08 |
Preis: 32,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


21:01

Zusammenfassung: Eine fristgerechte Kündigung in einem Kleinunternehmen bedarf keiner Begründung im Kündigungsschreiben, ist allerdings in Schriftform abzugeben, da eine elektronische Form nicht zulässig ist

Sehr geehrte Damen und Herrn,

mein Sohn arbeitete seit 7 Jahren in einer kleinen Firma (ein Ehepaar als Eigentümer und 2 Angestellte). Jetzt wurde ihm per E-Mail gekündigt mit dem Hinweis, das als Anlage beigefügte Kündigungsschreiben sei ihm per Post zugegangen. Im Kündigungsschreiben wurde kein Grund für die Kündigung angegeben. Die Kündigungsfrist wurde eingehalten. Meinen Sohn wurde von der Kündigung völlig überrascht. Meine Fragen: Muss ein Grund für die Kündigung angegeben werden?
In welchem Zeitraum kann er wie gegen ein eventuell negatives Zeugnis vorgehen? Was sollte er sonst noch beachten?
Vielen Dank für die Antwort
02.11.2018 | 12:10

Antwort

von


(282)
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30938 Burgwedel
Tel: 05139 - 9 70 333 4
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Da es sich offenbar um ein kleines Unternehmen handelt und damit das Kündigungsschutzgesetz keine Anwendung findet, braucht es keine Angabe von Gruenden.

Das Gesetz ist bei der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses aber deutlich und verlangt für die Kündigungserklärung die "Schriftform" (§ 623 BGB). Die Kuendigung in elektrischer Form ist ausgeschlossen. Fuer den Zugang einer schriftlichen Kuendigung ist der Arbeitgeber beweisbelastet.

Entscheidend ist also, dass die Kündigungserklärung auf einem Papier steht und zugegangen ist.

Die Kuendigung sollte binnen 3 Wochen ab behaupten Zugang bzw. ab Erhalt der Kuendigung angefochten werden. Beim Zeugnis gilt diese Frist hingegen nicht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 02.11.2018 | 16:56

Vielen Dank für Ihre Antwort. Hat eine Anfechtung der Kündigung Aussicht auf Erfolg? Wo muss die Anfechtung erfolgen? Beim Amtsgericht? Wie kann gegen ein negatives Zeugnis vorgegangen werden? Auch beim Amtsgericht? Danke für die Antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.11.2018 | 21:01

Guten Tag!

Das geht alles beim Arbeitsgericht. Wenn Sie Hilfe benötigen, lassen Sie es mich wissen.

Mit freundlichen Grüßen Hellmann

Bewertung des Fragestellers 02.11.2018 | 21:12

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