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Kündigung des vermieters.. ist sie wirksam??


| 05.07.2005 15:36 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Ich bezog anfang juni meine neue wohnung, meine vermieter (eine eigentümergemeinschaft) kündigte mir die wohnung am 16.06 zum 30.09.05
mit der begründung der untermiete (meine freundin nächtigte seit meinem einzug 4-5 mal bei mir)
ferner bezahlte ich die juni miete zwar zu spät setze aber die verwaltung darüber in kenntnis,
nun frage ich mich ob die kündigung rechtens ist da in der kündigung auch nichts von widerspruchsrecht oder ähnlichem verzeichnet war, ferner stell ich mir auch die frage ob ich schadensersatz geltend machen kann da ich die wohnung aufwendig renoviert habe (laminat etc etc meine arbeitszeit usw)
was kann ich tun wie dagegen vorgehen...


Guten Tag,

Ihre Schilderung zugrunde gelegt, ist die Kündigung des Mietverhältnisses unwirksam.

Der Vermieter braucht - im Gegensatz zum Mieter - immer einen Kündigungsgrund. Der Gesetzgeber gibt hier beispielsweise als Grund für eine fristlose, erst recht für eine fristgerechte Kündigung einen Zahlungsrückstand der Miete vor. Dieser Rückstand muss allerdings einen Rückstand in Höhe von zwei Monatsmieten erreichen. Die alleinige verspätete Zahlung einer ersten Miete reicht nicht für eine Kündigung des Mietverhältnisses.Ebenso reicht es für eine Kündigung nicht, wenn Ihre Freundin bei Ihnen ab und zu übernachtet. Dies ist allein Ihre Sache, nicht die der Vermieter. Anders wäre es nur dann, wenn Ihre Freundin nicht nur gelegentlich übernachtet, sondern praktisch bei Ihnen wohnt. Für diesen Fall müssten Sie dies dem Vermieter anzeigen, da hierdurch natürlich eine höhere Abnutzung und höhere Nebenkosten entstehen können.

Sie sollten den Vermietern mitteilen, dass Sie die Kündigung nicht für wirksam halten und nicht ausziehen. Der Vermieter kann nicht aufgrund der Kündigung einfach die Wohnung räumen, sondern müsste dann ggfl., wenn er die Kündigung für wirksam erachten sollte, Räumungsklage einreichen. Wenn dies passieren sollte, sollten Sie allerdings einen Anwalt vor Ort einschalten, da es sich um eine juristische komplizierte Materie handelt.

Da die Kündigung unwirksam ist, können Sie auch keinen Schadensersatz verlangen. Sie müssen aufgrund dieser Kündigung ja nicht ausziehen.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weiter geholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Str. 19
26603 Aurich

Tel. 04941-605347
Fax 04941-605348

e-mail: info@fachanwalt-aurich.de

Nachfrage vom Fragesteller 05.07.2005 | 16:51

könnte man denn wenn die kündigung rechtesn wäre schadensersatz verlangen wg der renovuierung??
danke aber für die antowrt
gruß michael rolfes

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.07.2005 | 18:14

Guten Abend,

Schadensersatz können Sie bei einer rechtmäßigen Kündigung nicht verlangen. Hintergrund ist, daß dann der Vermieter ja berechtigt das Mietverhältnis auflöst.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß

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