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Kündigung des Arbeitsverhältnisses


06.08.2007 08:26 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Mein Lebensgefährte hat sein Arbeitsverhältnis nach über 41 Dienstjahren (leitende Position) am 28. Juni d.J. gekündigt, da die Arbeitsmethoden in dieser Firma ein "vernünftiges Arbeiten" für ihn unmöglich gemacht haben.
Letzten Freitag erfuhr er während einer Besprechung des Führungskreises vom Geschäftsführer, dass der Standort, in dem er arbeitet, zum Ende des Jahres (spätestens jedoch 2008) geschlossen wird.
Sei Arbeitverhältnis endet am 31. Dezember 2007.

Meine Frage hierzu wäre:
Es ist davon auszugehen, dass die Standortschließung zum Zeitpunkt der Kündigung meines Lebensgefährten bereits beschlossen war.
Hätte man ihn nach so vielen Dienstjahren davon in Kenntnis setzen müssen?
Hat mein Lebensgefährte die Möglichkeit, seine Kündigung zu widerrufen (viell. aufgrund der langen Firmenzugehörigkeit eine längere Frist zu widerrufen)?

Für eine schnelle Bearbeitung wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen!

F. Herbst
06.08.2007 | 09:26

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund des mitgeteilten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

1. Eine Pflicht des Arbeitgebers, den Arbeitnehmer vor einer Eigenkündigung über eine sowieso anstehende Schließung eines Standortes aufmerksam zu machen, sehe ich nicht. Es ist weder Hauptpflicht aus dem Arbeitsvertrag, noch lässt sich eine derartige Pflicht als arbeitsvertragliche Nebenpflicht herleiten.

2. Die arbeitsvertragliche Kündigung wird mit Zugang an den Kündigungsempfäner wirksam. Sie wird nur dann nicht wirksam, wenn vorher oder gleichzeitig ein Widerruf zugeht. Das dürfte bei Ihrem Lebensgefährten nicht der Fall sein. Nach Zugang der Kündigung ist diese nicht mehr einseitig zurückzunehmen.
Denkbar wäre lediglich noch eine Anfechtung der Kündigungserklärung wegen Drohung oder arglistige Täuschung. Aber nach Ihrem Vortrag sind für Drohung oder arglistige Täuschung keine Anhaltspunkte ersichtlich.

Ich bedaure, Ihnen keine für Sie positivere Mitteilung machen zu können.

Ich hoffe, Ihre Fragen sind zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet.

Mit freundlichem Gruß

Patrick Inhestern
Rechtsanwalt


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