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Kündigung des AV nach Krankheit


| 06.10.2007 12:52 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Beschreibung des Sachverhaltes:

AV besteht seit 4 1/2 Jahren, ich habe stets sehr gern und sehr viel gearbeitet,- es gab keine Differenzen zwischen mir und meinem AG

Krankheit (Depression) seit 25.04.2007

Erhalt von 2 Abmahnungen am 12.06.2007:
- 1. Grund = Besuch eines Konzerts während der Krankheit, nach Absprache mit Arzt der dieses als gesundheitsfördernd einstufte
- 2. Grund = Nichtwahrnehmung eines Gesprächs beim Anwalt meines AGs zu dem ich aus gesundheitlichen (=psychischen) Gründen nicht in der Lage und aufgrund der Diagnose nicht verpflichtet war (laut Arzt).


2 Termine beim MDK auf Wunsch des AG

seit 17.07.2007 stationäre psychiatrische Behandlung

Mein Ziel:
ich werde am 23.10.2007 weitgehend genesen aus der Klinik entlassen und möchte aufgrund der Ereignisse während meiner Krankheit (die mich persönlich zutiefst enttäuscht haben) nicht mehr in dieser Firma arbeiten. Eine Kündigung kam bis zum heutigen Zeitpunkt nicht und wird wohl auch nicht kommen da man hofft, daß ich wieder komme.

Meine Frage:
Was ist die sinnvollste Variante, das AV (Kündigung AG- wenn er sich dazu bereit erklärt- oder AN, Aufhebungsvertrag...)zu beenden und habe ich eventuell Anspruch auf Abfindung?

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt beantworten:

1.) Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Grundsätzlich sind alle von Ihnen genannten Möglichkeiten geeignet, das Arbeitsverhältnis zu beenden.

Jedoch muss ich Sie darauf hinweisen, dass bei einer Eigenkündigung bzw. bei Abschluss eines Aufhebungsvertrages ohne Vorliegen eines wichtigen Grundes, dessen Vorhandensein hier nicht abschließend beurteilt werden kann, eine Sperre des Arbeitslosengeldes nach sich ziehen kann bzw. wird.

Ohne etwaige Einbußen für Sie wäre daher eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses dann herbeizuführen, wenn Sie Ihren Arbeitgeber dazu veranlassen könnten, Sie aus nicht verhaltensbedingten Gründen zu kündigen.

2.) Abfindung

Einen Anspruch auf eine Abfindung hätten Sie nur unter den Voraussetzungen des § 1a KSchG. Dabei müsste das Kündigungsschutzgesetz zunächst anwendbar sein. Ob dies der Fall ist, kann auf Grund Ihrer Angaben nicht beurteilt werden.

Weitere Voraussetzung wäre auch hierfür eine Kündigung des Arbeitnehmers aus dringenden betrieblichen Erfordernissen.

Sollten Sie mit Ihrem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag schließen, könnten Sie natürlich auch versuchen, im Rahmen der diesbezüglichen Vertragsverhandlungen eine Abfindung mit Ihrem Arbeitgeber zu vereinbaren.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes darstellt und eine umfassende rechtliche Beratung nicht ersetzen kann. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überlick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Maik Elster
Rechtsanwalt


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§ 1a KSchG

Abfindungsanspruch bei betriebsbedingter Kündigung

(1) Kündigt der Arbeitgeber wegen dringender betrieblicher Erfordernisse nach § 1 Abs. 2 Satz 1 und erhebt der Arbeitnehmer bis zum Ablauf der Frist des § 4 Satz 1 keine Klage auf Feststellung, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist, hat der Arbeitnehmer mit dem Ablauf der Kündigungsfrist Anspruch auf eine Abfindung. Der Anspruch setzt den Hinweis des Arbeitgebers in der Kündigungserklärung voraus, dass die Kündigung auf dringende betriebliche Erfordernisse gestützt ist und der Arbeitnehmer bei Verstreichenlassen der Klagefrist die Abfindung beanspruchen kann.

(2) Die Höhe der Abfindung beträgt 0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses. § 10 Abs. 3 gilt entsprechend. Bei der Ermittlung der Dauer des Arbeitsverhältnisses ist ein Zeitraum von mehr als sechs Monaten auf ein volles Jahr aufzurunden.

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