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Kündigung der Privaten Krankenversicherung

04.03.2011 06:55 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Der Fall:
Guten Tag lieber Leser, hier mein Fall. Bis Sept.2009 war ich Privatkranken versichert. Die letzten 10 Monate war der Vertrag auf Anwartschaft gestellt, da ich mich beruflich und finanziell in einer nicht eindeutigen Situation befand. Im August 2099 habe ich meine PKV angerufen um herauszufinden ob es sinn macht weiterhin die Anwartschaft aufrecht zu erhalten. Nach einigen Schilderungen kam der Mitarbeiter der PKV zum Schluss, das ich mir das Geld sparen könnte und seine Empfehlung war zu kündigen. Darauf hin habe ich schriftlich (auch rückwirkend wie von dem Mitarbeiter empfohlen) gekündigt. Kurz darauf habe ich erfahren das da ich 50% der Anteile einer GmbH halte und somit Gesellschafter einer GmbH bin, ich nach wie vor die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der PKV erfülle. Auf eine Rücknahme der Kündigung hat sich die PKV zum Schluss nicht eingelassen. Auch mithilfe des Ombudsmannes nicht. "Mein wille lag ja schlieslich durch die schriftliche Kündigung vor".Da ich meine Entscheidung auf Grundlage der Empfehlung des Mitarbeiters getroffen habe, bin ich der Meinung, dass die PKV die Kündigung zurücknehmen müsste. Lohnt sich eine Klage? Besten Dank für Ihre Beurteilung.

Guten Morgen,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Die Kündigung als einseitige Willenserklärung entfaltet ihre Wirksamkeit mit Zugang beim Empfänger. Eine Rücknahme dieser Erklärung nach Zugang ist rechtlich nicht möglich.

Eine Verpflichtung der PKV, wieder mit Ihnen in ein Vertragsverhältnis einzutreten, ergibt sich auch nicht aus dem Umstand, dass Sie die Kündigung auf Empfehlung eines Mitarbeiters ausgesprochen haben.

Abgesehen davon, dass ein Rat- oder Empfehlungsgeber nicht für dir Folgen eines Rates haftet, sofern nicht ein besonderer Rechtsverhältnis hinzutritt, vgl. § 675 Abs. 2 BGB, war die Empfehlung aus damaliger Sicht ja auch korrekt.

Die neuen Umstände hinsichtlich der Geschäftsanteile waren dem Mitarbeiter der PKV nicht bekannt. Ihm kann daher keinerlei Verschulden zur Last gelegt werden.

Eine Klage ist nicht erfolgversprechend.


Mit freundlichen Grüßen


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