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Kündigung der Familienversicherung der Tochter im Trennungsjahr

| 21.06.2011 14:49 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


Folgender Sachverhalt liegt vor:

Vor der Trennung war Frau in der GKV und Mann und Tochter in der PKV versichert. Beide verheiratet und Tochter leibliche Tochter des Mannes.

Nach der Trennung haben Mutter und Tochter einen gemeinsamen Lebensmittelpunkt und um Formalitäten abzubauen, hat die Mutter ihre Tochter in ihrer GKV familienversichert. Das war möglich, da zwischenzeitlich das Einkommen des Ehegatten weit unter die Versicherungspflichtgrenze gerutscht war. Er ist aber weiterhin PKV versichert geblieben. Während der Trennungszeit erfolgte eine berufliche Veränderung des Mannes und sein Einkommen überstieg diese Grenze wieder. Freiwillig hat er diese Angaben nicht gemacht, aber auf Nachforschung hat die GKV dies ermitteln können und die Tochter rückwirkend zum 01.01.2011 aus der Familienversicherung ausgeschlossen. Optional bietet sie an, dass die Mutter ihre Tochter freiwillig GKV versichert, was aber zusätzliche Kosten von in etwa 140 € verursacht. Der Mann möchte seine Tochter nicht in seiner PKV versichern und eine rückwirkende Wieder eingliederung lehnt seine PKV sowieso generell ab.

Meine Frage: Bleibt nun diese freiwillige GKV die einzige Option für die Mutter inkl. dieser zugehörigen kosten oder kann der sachverhaltsverursacher (Ehemann) hier gezwungen werden seine Tochter in seiner oder einer anderen PKV zu versichern. Oder besteht die eindeutige Möglichkeit, diese Kosten auf den Unterhalt aufzuschlagen. Wie geht man vor um eine schnellstmögliche KV des Kindes und die Nachzahlung sicherzustellen. Im Internet gibt es viele könnte und sollte, aber wenig zu rechtlichen durchsetzbaren Pflichten.

Zusatz: nach der rechtskräftigen Scheidung muss die Tochter wieder in die familienversicherung aufgenommen werden und das wäre auch im Interesse aller beteiligten, es geht jetzt um diese Trennungszeit.

Eingrenzung vom Fragesteller
21.06.2011 | 15:09
22.06.2011 | 06:28

Antwort

von


(407)
Otto-von-Guericke-Str. 53
39104 Magdeburg
Tel: 0391-6223910
Web: http://kanzleifamilienrechtmagdeburg.simplesite.com
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte. Dieses Forum dient dazu, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung zu verschafffen, kann und soll keinesfalls die Beratung bei einem Kollegen vor Ort ersetzen.

Dies vorausgeschickt, nehme ich auf Ihre Fragen wie folgt Stellung:

Wenn der Ehemann ein höheres Einkommen erzielt und privat krankenversichert ist, ist das Kind nicht mehr in der Familienversicherung der GKV versichererbar und muss entweder in einer PKV oder in der freiwilligen GKV versichert werden.

Da der Ehemann dem Kind zum Unterhalt verpflichtet ist und die Tabellenbeträge der Düsseldorfer Tabelle keine Krankenvorsorge enthält, muss die PKV bzw. die freiwillige GKV vom Ehemann neben dem Kindesunterhalt bezahlt werden, weil der Unterhaltspflichtige dem Unterhaltsberechtigten eine Krankenvorsorge schuldet.

Neben der freiwilligen Krankenversicherung in der GKV könnte auch eine private Krankenversicherung für das Kind rückwirkend zum Januar abgeschlossen werden. Der Kindesvater hat hier eine Mitwirkungspflicht, die ggf. auch gerichtlich gegen ihn geltend gemacht werden kann.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen, sollte etwas unklar geblieben sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion des Portals.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
- Rechtsanwalt -


Rechtsanwalt Tobias Rösemeier
Fachanwalt für Familienrecht

Bewertung des Fragestellers 22.06.2011 | 09:17

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