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Kündigung der Familienversicherung

17.03.2015 22:20 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Hallo
Ende des Jahres erhielt ich Post von unserer Krankenversicherung (gesetzliche)
Sie taten kund, dass ich seit Oktober 2013 nicht mehr familienversicherungsberechtigt sei und mich nun freiwillig versichern müsse, da der mein Einkommen zu hoch sei (hatte 2013 Fondanteile verkauft und dadurch statt der zulässigen 390 Eur eigenes Einkommen immerhin 420)
Nun gut, hätte ich ja noch eingesehen. Nun wollen sie aber für 2014 auch den gesamten Beitrag mit der Begründung bis ein neuer Steuerbescheid vorliege gelte der vorherige...
Nun ist es aber so, dass sich 2014 einiges änderte. Hatte meist einen Minijob - und dadurch erhöhten Bemessungsgrenze und auch keine Fondverkäufe. Die Kasse stellt auf stur mit obigem Argument, kann mir aber nicht vorstellen, dass gerade bei einer Familienversicherun so starre Regelungen möglich sind. Es gibt doch abgesehen von Steuerbescheiden und fixen Daten immer relevante Veränderungen.
Nun bin ich einigermaßen ratlos. Kann es sein, dass ich wegen dieser geringfügigen Überschreitung vorletzten Jahres nun 1,5 Jahre Beiträge zahlen muss ? Wie ist die Rechtslage ? Wie kann ich vorgehen ?


mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich ist die Ansicht der Krankenkasse zutreffend.
Jedoch besteht die Möglichkeit, dass Sie der Krankenkasse schriftlich die genannten Veränderungen darlegen.
Ich gehe davon aus, dass Sie einen Rückforderungsbescheid erhalten haben. Dann müssen Sie gegen diesen Widerspruch einlegen. Die Frist hierfür beträgt einen Monat nach Zugang des Bescheids. Bitte beachten Sie diese Frist und tragen Sie die Einzelfallargumente vor.
Die Krankenkasse kann dem stattgeben, muss aber nicht.
Sollte die Krankenkasse dem Widerspruch nicht stattgeben, so rate ich Ihnen, Ihre Steuererklärung 2014 so schnell wie möglich zu machen, so dass Sie dann mit einem Steuerbescheid die geänderte Situation beweisen können.

Mit freundlichen Grüßen
Draudt
Rechtsanwältin

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