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Kündigung bei Wohnrecht

06.10.2015 20:40 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


22:11
Meine Tante 85J. 99% Dement, lebt seit 1962 in dem Haus das Ihr Schwager mit Hilfe von Ihrem Mann gebaut hat. Eigentümer ist der Schwager bzw. jetzt der Sohn ( Eltern Verstorben ) also auch ein Neffe. Eingetragen im Grundbuch ist sie nicht. Mietbüchlein ist vorhanden wo vorne Mietvertrag steht von 1962. Nun will der Eigentümer verkaufen, obwohl er der Tante ein mündliches lebenslanges Wohnrecht einräumte als Zeuge war ich dabei und verlangt von der Tante das sie auszieht bis zum Jahresende 1.01.2016 oder bis zum 1.04.2016. Versorgt wird sie von mir, ausziehen will sie auf keinen Fall. Was können wir tun. Die Kaufinteressenten haben mich auch schon angerufen und mir Zeit bis 1.04.2016 gegeben, ich habe mich nicht dazu geäußert, nur das die Tante nicht ausziehen will.
06.10.2015 | 21:39

Antwort

von


(2309)
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Sehr geehrte Fragestellerin,

solange das Wohnrecht nicht im Grundbuch eingetragen ist, spricht man von einem "schuldrechtlichen Wohnrecht".

Der Unterschied besteht darin, dass dieses nicht gegenüber einem möglichen Rechtsnachfolger gilt, solange es nicht extra im notariellen Kaufvertrag vereinbart worden ist.

Das bedeutet, dass im Falle eines Verkaufes der Käufer Ihrer Tante auch kündigen könnte, ohne dass sie sich auf ihr Wohnrecht berufen könnte. Vorher allerdings muss Ihre Tante nicht ausziehen und auch erst dann, wenn tatsächlich eine Kündigung des neuen Eigentümers erfolgt, wobei es dann noch Möglichkeiten gibt, auch aufgrund von besonderer Härte, den Auszug vorerst ganz zu unterbinden.

Sie könnten allerdings die potentiellen Köufer auf das Wohnrecht hinweisen und diese versuchen damit abzuschrecken.
Auch sollten Sie dem Eigentümer schriftlich mitteilen, dass kein Auszug erfolgen werde.

Solange das Haus nicht verkauft ist und keine Kündigung des neuen Eigentümers ausgesprochen worden ist, brauchen sie nicht weiter zu reagieren, schon gar nicht ausziehen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 06.10.2015 | 22:04

Sehr geehrter Herr Hoffmyer,

muss die Kündignung vom Vermieter schriftlich erfolgen oder reicht eine mündliche? Es wurde bisher alles nur mündlich besprochen. Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.10.2015 | 22:11

Sehr geehrte Fragestellerin,

eine Kündigung für Wohnraum hat zwingend schriftlich zu erfolgen. Alles andere ist von vornherein bereits unwirksam und kann getrost ignoriert werden. Ich würde den Vermieter taktischerweise allerdings darauf nicht aufmerksam machen und zumindest so tun, als ob Sie dies ernst nehmen würden.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.


Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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