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Kündigung bei Tätigkeitsbeginn (Krankheit)


14.09.2007 10:04 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Folgender Fall liegt vor:
-------------------------
Es wurde ein Arbeitsvertrag mit Arbeitsbeginn zum 10.09.2007 vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer unterzeichnet. Die Arbeitsstätte ist eine neue aufzubauende Filiale einer Großhandelskette. Im Vorfeld des Vertragsbeginns habe ich bei der Einrichtung der Filiale mitgeholfen. Für die Entlohnung dieser Zeit gab es keine Zusage vom Arbeitgeber.
Durch eine Erkrankung (Krankmeldung liegt dem Arbeitgeber vor) war es mir nicht möglich, zum ersten "offiziellen" Arbeitstag (laut Arbeitsvertrag) zur Arbeit zu erscheinen.
Nun liegt mir eine Kündigung des Arbeitgebers mit Datum 12.10.2007 zum 28.10.2007 (fristgerechte Kündigung innerhalb von 14 Tagen) vor.

Wortlaut der Kündigung:
-----------------------
"... hiermit kündigen wir das bestehende Arbeitsverhältnis ordnungsgemäß/fristgerecht während der Probezeit zum 28. September 2007. Reinvorsorglich kündigen wir außerdem zum nächstmöglichen fristgerechten Termin.
Wir bestätigen Ihnen hiermit, daß Sie ab sofort bis zu Ihrem Ausscheiden per 28. September 2007 - unter Anrechnung jeglicher Urlaubs- und/oder Freizeitausgleichsansprüche - beurlaubt sind. Gemäß Lohnfortzahlungsgesetz erfolgt für diesen Zeitraum keine Vergütung."
Die Krankmeldung bis zum 21.10.2007 liegt dem Arbeitgeber vor. Ab dem 24.10.2007 wäre ich zur Arbeit erschienen.

Fragen:
-------
1. Ist es rechtens, daß keine Vergütung für den Zeitraum erfolgt?

2. Wie lautet der Wortlaut und die Nummer des betreffenden Paragraphen des Lohfortzahlungsgesetzes, der den Arbeitnehmer berechtigt, keine Vergütung zu zahlen.

3. Welche Vorgehensweise wird vorgeschlagen, sollte es nicht rechtens sein, keine Vergütung zu zahlen?

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts.
Ich gehe hierbei davon aus, dass sich alle genannten Daten auf den Monat September beziehen und Sie nicht bis zum 21.10 sondern bis zum 21.09. krankgeschrieben sind.

Es sind keine Gründe ersichtlich, warum der Arbeitgeber ein Recht haben sollte, den Zeitraum zwischen Beginn und Ende des Arbeitsverhältnisses nicht zu vergüten.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet Ihnen bis zum Ablauf der Kündigungsfrist Ihren vereinbarten Lohn zu zahlen.
Eine Verweigerung des Arbeitgebers käme nur in Betracht, sofern ihm Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht vorliegen wurde. Dies ist aber nach Ihren Angaben nicht der Fall.

Ich empfehle Ihnen vorab ein klärendes Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen.
Sollte dies nicht erfolgreich sein, müßten Sie Ihn schriftlich auffordern, den Lohn auszuzahlen. Hier müssen Sie die Regelungen in Ihrem Arbeitsvertrag beachten ( Fälligkeit des Lohnes beispielsweise zum 15.oder am 20.), da Sie den Lohn nicht vor der Fälligkeit einfordern können.

Sollte dies nicht erfolgreich sein, müßten Sie den Anspruch gerichtlich geltend machen.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

Günthner
Rechtsanwalt
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