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Kündigung bei Schwangerschaft


15.05.2007 21:14 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Mir wurde am 14.5.07 gekündigt (unbefristetes Arbeitsverhältnis, in der Probezeit ohne besondere Vereinbarungen, bei einer Zeitarbeitsfirma) Kündigung wird wirksam zum 18.05.07.

Am 14.5.07, nach Übergabe der Kündigung, wurde bei mir eine Schwangerschaft festgestellt (12.Schwangerschaftswoche). Da ich der Firma die Schwangerschaft noch nicht meitteilen konnte(vor Aushändigung der Kündigung), wollte ich fragen, ob auch für mich das Mutterschutzgesetz wirksam ist, und die Kündigung zurückgezogen werden muss.

Da für mich die Möglichkeit besteht, dass ich innerhalb von 2 oder 3 Wochen wieder eingestellt werden kann, habe ich bisher die Schwangerschaft auch noch nicht mitgeteilt.

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben summarisch wie folgt beantworten:

Die Kündigung gegenüber einer Frau während der Schwangerschaft … ist unzulässig, wenn dem Arbeitgeber zur Zeit der Kündigung die Schwangerschaft … bekannt war oder innerhalb zweier Wochen nach Zugang der Kündigung mitgeteilt wird; das Überschreiten dieser Frist ist unschädlich, wenn es auf einem von der Frau nicht zu vertretenden Grund beruht und die Mitteilung unverzüglich nachgeholt wird. (§ 9 I MuSchG)

Sie müssen daher dem Arbeitgeber umgehend die Schwangerschaft mitteilen. Verzichtet dieser nicht umgehend auf die Rechts aus der Kündigung, müssen Sie Kündigungsschutzklage erheben.

Eine Wiedereinstellung gibt es nicht, da die Kündigung an sich unwirksam ist und das Arbeitsverhältnis deswegen gar nicht beendet werden kann.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

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