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Kündigung bei Erwerb


22.06.2007 20:17 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir (2 Erwachsene und ein Kind 8) wohnen seit 2 Jahren in einem Einfamilienhaus, dass wir angemietet haben. Der Eigentümer hat dieses Haus vor 10 Jahren saniert und seit dem vermietet und will es nun verkaufen. Der Mietvertrag enthält die neuen Kündigungsfristen. Wie sieht es aus, wenn ein Käufer das Haus erwirbt und uns nach Eintragung im Grundbuch auf Eigenbedarf kündigt?

Gibt es noch gewisse Übergangsfristen, in denen er nach dem Verkauf nicht kündigen kann?

Wenn er mich tatsächlich nach Grundbucheintragung mit einer Frist von drei monaten kündigen kann - wie lange kann ich den Auszug durch Wiederspruch - Einspruch - etc. herauszögern?

Vielen Dank

M.D.


22.06.2007 | 20:46

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich anhand des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Wird die Wohnung verkauft, tritt der Erwerber gem. § 566 in den bestehenden Mietvertrag ein und kann bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen mit gesetzlicher Frist wegen Eigenbedarfes kündigen, sobald er ins Grundbuch eingetragen ist. Übergangsfristen gibt es in diesem Fall nicht, die Kündigung ist also sofort nach der Eintragung möglich.

Wenn die Kündigung für Sie eine unzumutbare Härte darstellt, können Sie gem. § 574 widersprechen und damit den Auszug möglicherweise auch etwas hinauszögern, allerdings kaum allzu lang, vielleicht ein paar Monate. Außerdem müssen Sie in diesem Fall u.U. damit rechnen, dass der Vermieter Räumungsklage erhebt, wodurch ggf. Kosten entstehen. Es wäre daher wahrscheinlich die vernünftigere Lösung, mit dem Erwerber eine Räumungsfrist auszuhandeln.

Ich hoffe, Ihnen damit eine Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Koch
Rechtsanwältin


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