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Kündigung als Arbeitnehmer - Wem die Kündigung geben?

| 22.06.2009 22:40 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Lars Liedtke


Ich muss bis spätestens 30.06. meinen aktuellen Arbeitsplatz kündigen. Ich möchte nämlich gerne zum 01.01.2010 eine neue Stelle annehmen und meine Kündigungsfrist beträgt 6 Monate zu Quartal.

Ich arbeite in einer eigenständigen Niederlassung eines bundesweit tätigen Unternehmens mit Niederlassungsleiter.

Eingestellt wurde ich von einem Mitglied der Geschäftsleitung. Die Verwaltung hierfür liegt 200 km weit weg.

Da ich meinen neuen Arbeitsvertrag wahrscheinlich aber erst Ende der Woche, also am 26.06. bekomme frage ich mich:

1. Reicht es am 29.06. oder 30.06. meinem Vorgesetztem, dem Niederlassungsleiter (der selber keine leitenden Angestellten wie mich einstellt) die Kündigung zu übergeben?
2. Wenn der nicht da ist, kann ich das Schreiben unserer Verwaltungskraft geben, die es dann in die Postmappen verteilt?
3. Oder muss ich das Schreiben 200 km weiter direkt zur Geschäftsleitung schicken. (Wäre schlecht, das wird knapp ohne Boten)

Vielen Dank im voraus.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich die Funktion hat, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage zu geben. Eine persönliche Beratung/Vertretung kann und soll hierdurch nicht ersetzt werden. Hinzufügen oder Weglassen wesentlicher Tatsachen kann zu einer anderen Beurteilung des Falles führen. Unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsangaben und des von Ihnen gebotenen Einsatzes beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Die schriftliche Kündigungserklärung muss mit Original-Unterschrift versehen fristgerecht dem Arbeitgeber zugehen. Wer Arbeitgeber ist, können Sie Ihrem Arbeitsvertrag entnehmen. Ist dies die Niederlassung kommt es auf den Zugang bei der Niederlassung an, ist es die Zentrale, kommt es auf deren Zugang an. Ausnahmsweise würde dann trotzdem ein Zugang bei der Niederlassung genügen, wenn der Niederlassungsleiter als Stellvertreter zur Entgegennahme von Willenserklärungen von der Zentrale bevollmächtigt wäre. Dies scheint aber nicht so zu sein, da die Niederlassung ja auch nicht befugt ist, Personal einzustellen. Für den Zeitpunkt des Zugangs kommt es nicht auf den Zeitpunkt der tatsächlichen Kenntnisnahme durch den Kündigungsempfänger an, sondern auf den Zeitpunkt, zu dem mit einer Kenntnisnahme durch den Empfänger nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge zu rechnen ist.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage gegeben zu haben.

Bewertung des Fragestellers 24.06.2009 | 17:35

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Stellungnahme vom Anwalt:
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