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Kündigung Vereinbarung mit Makler

29.04.2008 21:29 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


12:29

Ich habe am vergangenen Freitag folgende Vereinbarung mit einem Makler unterschrieben:

Hiermit verpflichte ich mich, die von Ihnen angebotene Wohnung in *** zu den mir bekannten Bedingungen, vorbehaltlich der Zustimmung des Vermieters anzumieten. Diese Vereinbarung gilt als Ersatz für den jeweils gültigen Mietvertrag des Haus- und Grundeigentümervereins.
Von Seiten der Maklerfirma wurde allen weiteren Interessenten abgesagt. Maklergebühr: ***
Teilbetrag vom 25.04.2008: € 250,00, Restbetrag von *** bei Vertragsabschluß.
Ort, Unterschrift

Der geleistete Teilbetrag in Höhe von € 250,00 ist zurückzuerstatten, falls der Eigentümer aus einem nicht vom Mietinteressenten zu vertretenden Grund einem endgültigen Mietvertrag nicht zustimmt. Sollte der Mieter den Mietvertrag nicht abschließen, so verpflichtet er sich an den Makler Aufwendungsersatz in Höhe von € 250,00 zu leisten!


Welche Konsequenzen drohen mir, wenn ich den Mietvertrag nun doch nicht abschließe. Wie kündige ich diese Vereinbarung am besten? Kann ich die von mir in bar geleistete Anzahlung auf die Maklergebühr zurückfordern?

29.04.2008 | 21:44

Antwort

von


(160)
Kreuzschnabelweg 18
86156 Augsburg
Tel: 0821 - 4530333
Web: http://www.ra-boukai.de
E-Mail:

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.
Verträge sind zu halten. Volljährige und geschäftsfähige Personen haben für ihr Handeln einzustehen.
Grundsätzlich darf ein Vertragspartner darauf vertrauen, dass ein geshlossener Vertrag eingehalten wird. Sofern einer der Vertragspartner grundlos nicht mehr an dem Vertrag festhalten will, so hat der andere Anspruch auf Ersatz des hieraus entstandenen Schadens. D.h. der Makler kann dann den entgangenen Gewinn und Ersatz von weiterem Schaden geltend machen. Sprechen Sie mit dem Makler und versuchen Sie gegen Zahlung eines Teilbetrages aus dem Vertrag zu kommen (Reuegeld).
Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.
Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -


Rückfrage vom Fragesteller 29.04.2008 | 22:25

Ich schließe den Mietvertrag doch nicht mit dem Makler ab, sondern mit einer dritten Person. Gegenüber dem Makler habe ich mich nur verpflichtet, den Mietvertrag mit der dritten Person abzuschließen und - falls ich dies nicht mache - einen Aufwendungsersatz von 250 € zu leisten. Ist eine solche Vereinbarung mit dem Makler überhaupt wirksam? Kann der Makler aufgrund der von mir unterschriebenen Vereinbarung die volle Provision, die bei Unterzeichnung des Mietvertrags fällig würde, als Schadensersatz von mir verlangen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 30.04.2008 | 12:29

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich bezog mich auf die Vereinbarung zwischen Ihnen und dem Makler. Hierbei handelt es sich um einen Vertrag.

Die von Ihnen erwähnte Klausel bezüglich der Aufwandsentschädigung (€ 250,00) hält meines Erachtens im Hinblick auf die gesetzlichen Vorschriften zu den AGB einer Prüfung stand. Mit der Aufwandsentschädigung, die Sie ja bereits bezahlt haben, sind sämtliche Ersatzansprüche des Maklers abgegolten. Meine Ausführungen zu dem Schadenersatz sollten die allgemeinen Ansprüche des Maklers bei Nichterfüllung erläutern. Offensichtlich habe ich nicht ausreichend klarstellend erläutert, dass die Ersatzansprüche mit Zahlung der € 250,00 abgegolten sind. Hierfür bitte ich um Nachsicht.
Wie erwähnt sollten Sie versuchen, ob der Makler Ihnen – aus Kulanz – einen Teil der Aufwandentschädigung erlässt und rückerstattet. Verpflichtet ist er dazu nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas M. Boukai
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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86156 Augsburg
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