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Kündigung Telekom dann Inkassounternehmen beauftragt

12.05.2014 12:47 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen





Im Oktober 2013 bekam ich einen Brief des Inkassounternehmens EOS mit einer Forderung der Telekom Deutschland in Höhe von 206,78 € inkl. Mahn – und Inkassokosten.

Diese Forderung bezieht sich auf die Rechnungen vom 05. Juli 2012 bis zur fristlosen Kündigung des Vertrages durch die Telekom zum 29. Juli 2013. Es handelt sich hierbei um einen Internetanschluss (T-online eco).

Am 27. Mai 2007 hatte ich meinen Telefonanschluss wegen Umzuges bei der Telekom fristgerecht zum 30. Juni 2007 gekündigt.

Das Inkassounternehmen hat auf meine Bitte noch einmal Rücksprache mit der Telekom gehalten.
Das Ergebnis im wesentlichen lautet, dass ich zwar den Telefonanschluss, aber nicht den T-online eco Tarif gekündigt hätte. Meine Kündigung beziehe sich daher ausschließlich auf den Telefonanschluss, da der Internetanschluss keinen Telefonanschluss benötige.
Ich hatte meine Kündigung aber meinem Umzug begründet.

Also lief der T-online eco Vertrag ohne mein Wissen weiter, für mich hatte alles seine Richtigkeit.
Ich habe von der Telekom nie eine Mahnung noch eine Rechnung erhalten. Normalerweise werden Briefe an den Absender zurückgeschickt, wenn der Empfänger, wie in meinem Fall keinen Nachsendeauftrag hatte, verzogen ist. (Wäre dass der Fall gewesen, hätte die Telekom sicher gleich reagiert).

Nun kommt mein Nachmieter ins Spiel, wie ich nach einem Telefonat mit der Telekom erfahren habe wurden die Rechnungen nach meinem Umzug weiterbezahlt, und es gab auch eine Bank Einzugsermächtigung.
Demnach hat mein Nachmieter unrechtmäßig meinen Internetanschluss weiter benutzt, also auch meine Briefe geöffnet (Briefgeheimnis verletzt und was noch alles)
und das Jahrelang.
Ich denke mein Nachmieter ist im Juni 2012 wieder ausgezogen (wäre zu ermitteln), denn ab diesem Zeitpunkt sind die Rechnungen offen, die ich begleichen soll.
Spätestens ab diesem Zeitpunkt müssten die Briefe (Rechnungen) wieder zur Telekom zurückgeschickt worden sein, mit dem Vermerk Unbekannt verzogen, was nach kurzer Zeit zu einer Aufklärung führen hätte müssen und nicht erst nach einem Jahr (fristlose Kündigung durch die Telekom, da ein Jahr lang keine Rechnungen bezahlt wurden).
Hätten die Mitarbeiter meine Kündigung richtig gelesen, wäre ihnen sicherlich aufgefallen, dass ich wegen meines Umzuges weder Telefon- noch Internetanschluss benötige. Umzug bedeutet ja, dass man nicht mehr in dieser Wohnung wohnt.
Jetzt hätte ich die Frage an Sie, wie ich mich am Besten in dieser Situation verhalten soll?
Soll ich eventuell zur Polizei und Strafantrag gegen meinen Nachmieter stellen, oder soll ich den Betrag begleichen?
Für eine Antwort bedanke ich mich schon im Voraus.

Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich würde weder zahlen, noch Strafanzeige erstatten.

Ihr Streit ist allein mit der Telekom zu führen. Sie haben nach ihrer Schilderung nachweisbar und rechtmäßig das Vertragsverhältnis gekündigt. Wenn Sie gekündigt haben, sind Sie raus. Inwieweit hier ein Problem wegen zwei verschiedener Vertragsverhältnisse über Telefon und Internet besteht, wäre nur zu beantworten, wenn die vorhandenen Unterlagen gesichtet werden, also Verträge, Kündigungsschreiben etc. Das ist über die Erstberatungsfunktion dieses Portals leider nicht möglich.

Ich empfehle daher, einen Anwalt zu beauftragen. Gern stehe ich insoweit zur Verfügung. Bei Interesse kontaktieren Sie mich bitte über meine Emailadresse.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

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