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Kündigung Telekom-Vertrag wegen Lieferung eines nicht bestellten Produktes

23.11.2010 23:55 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Hallo,

kurz meine Situation:

- Ich habe VDSL 50mbit/s bestellt per Internet. Dabei während des Bestellvorgangs einen Haken gesetzt "Ich akzeptiere keine geringere Geschwindigkeit"
- Ich dann ein Schreiben mit folgendem Inhalt erhalten:
- Bestätigung einer Bestellung über VDSL 25
- Hinweis, daß VORÜBERGEHEND DSL 3000R (3mbit/s) eingerichtet wird. Zitat: "Damit Sie in der Zwischenzeit wieder im Internet surfen können haben wir Ihnen vorübergehend den Tarif Call & Surf Comfort mit DSL 3000 eingerichtet"
- Dann bekam ich plötzlich die Aussage, daß VDSL nicht geschaltet werden könne und 3mbit/s das Schnellste wäre, was realisierbar wäre (dabei hatte ich vorher bereits von einem anderen Anbieter 6mbit/s).

- Kündigungsschreiben verfasst mit Frist bis zum Jahresende.

Meine Frage: Wie beurteilen Sie meine Chancen, die kurzfristige Kündigung "durchzuboxen", sollte sich die Telekom querstellen?

Für mich ist der Fall klar: Ich habe Sekt bestellt und mir wurde Wasser geliefert => Kein Kaufvertrag.

Danke für Ihre Mühe!

Grüße,
Alex

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Sehr geehrter Ratsuchender,

hier hatten Sie eine klare Bedingung (keine geringere Geschwindigkeit als VDSL 50mbit/s) gesetzt.

Diese Bedingung wurde offenbar akzeptiert. Die Bedingung ist nicht eingetreten, so dass fraglich ist, ob der Vertrag überhaupt zustande gekommen ist.

Nach Ihrer Schilderung würde ich sogar dieses ausschließen.

Zumindest werden Sie aber mit der Kündigung durchdringen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle


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