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Kündigung Tagegeldversicherung während Leistungsfall

| 27.05.2013 11:43 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


13:07
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin seit Mitte 2011 arbeitsunfähig erkrankt und habe Krankentagegeld bezogen. Die Versicherung besteht seit 2010. Der Krankenversicherer hat den Teill des Krankentagegeldes zum 31.12.2012 gekündigt und leistet seitdem nicht mehr. Da das Tagegeld zu meiner Lebensgrundlage zählt, ist das ein empfindlicher Einschnitt. Laut Vertragsbedigungen darf die Versicherung innerhalb der ersten 3 Jahre kündigen. Aber darf sie das auch im laufenden Krankengeldbezug? Mir fehlt nun das Einkommen bzw. Tagegeld und ich werde wohl auch keine neue Tagegeldversicherung mit 49 Jahren abschliessen können.

Mit freundlichen Grüßen
27.05.2013 | 12:49

Antwort

von


(21)
Köpitzer Straße 4
10315 Berlin
Tel: 030/5110683
Web: http://www.kanzlei-weber-berlin.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragesteller,


Vielen Dank für die Nutzung von Frag-einen-Anwalt.de.

Ihre Anfrage beantworte ich aufgrund Ihrer Sachverhaltsangaben sowie des Einsatzes hiermit wie folgt:

In den MB/KT (Musterbedingungen für die Krankentagegeldversicherung) sind in § 14 die Kündigungsmöglichkeiten durch den Versicherer geregelt.
Dort heißt es in Abs.1: „Der Versicherer kann das Versicherungsverhältnis zum Ende eines jeden der ersten 3 Versicherungsjahre mit einer Frist von drei Monaten kündigen, sofern kein gesetzlicher Anspruch auf einen Beitragszuschuss des Arbeitgebers besteht."

Demnach ist die Versicherung berechtigt, den Versicherungsvertrag ohne Angabe von Gründen innerhalb der ersten 3 Jahre der Vertragslaufzeit ordentlich zu kündigen. Bei Ihnen besteht leider das Versicherungsverhältnis noch keine 3 Jahre, so dass der Versicherer das Versicherungsverhältnis hier ordentlich kündigen kann.

Ich rate Ihnen jedoch, sich die speziellen Vertrags-/Tarifbedingungen Ihrer Versicherung genauer anzusehen. Einige Versicherungsunternehmen verzichten nämlich in Ihren Bedingungen auf dieses ordentliche Kündigungsrecht.

Selbst wenn hier jedoch die Möglichkeit der ordentlichen Kündigung durch den Versicherer nicht ausgeschlossen wurde, rate ich Ihnen, sich zunächst bei der Versicherung selbst und zeitgleich bei der BaFin (www.bafin.de), der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen, über dieses Gebaren der Versicherung zu beschweren. Die BaFin ist die zuständige Versicherungsaufsichtsbehörde. Eventuell besteht so eine Chance, dass der Versicherer einlenkt und Ihnen weiter das Krankentagegeld zahlt.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Sollten Sie Nachfragen haben, nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.


Mit freundlichen Grüßen
Jenny Weber
Rechtsanwältin


Rechtsanwältin Jenny Weber

Nachfrage vom Fragesteller 27.05.2013 | 12:54

Vielen Dank, Frau Weber, für die schnelle und ausführliche Antwort. Demnach ist es unerheblich, ob ich mich im Leistungsfall befinde?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.05.2013 | 13:07

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Leider ist es wirklich unerheblich, dass Sie atuell Leistungen beziehen, denn die Versicherung kann während der ersten 3 Jahre ohne Angabe von Gründen kündigen.

Ich lege Ihnen daher wirklich nahe, den bereits beschriebenen Beschwerdeweg zu gehen. So manch ein Versicherer führte daraufhin seine Leistungen fort.

Mit freundlichen Grüßen
Jenny Weber
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 27.05.2013 | 13:18

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