Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kündigung Resturlaub neuer Arbeitgeber

| 18.07.2008 10:39 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Hallo,

ich habe bei meinem alten AG zum 31.08.08 gekündigt. Am 01.09.08 werde ich bei meinem neuen Arbeitgeber starten. Mein Jahresurlaub beträgt bei beiden AG laut Vertrag 30 Tage. Bei meinem alten AG habe ich bereits 14,5 Tage Urlaub in Anspruch genommen. Ich würde jetzt gerne nur einen Resturlaub von 4,5 Tagen nehmen ((30/12)*8) und den anderen Urlaub (also die Tage die im September, Oktober, November, Dezember entstehen) beim neuen AG im Dezember nehmen weil dieser nichts dagegen hat trotz Probezeit. Ist das möglich? Oder muß ich den gesamten Jahresurlaub beim alten AG nehmen bzw. ausbezahlen lassen?

Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben summarisch wie folgt beantworten:

Meine Antwort bezieht sich auf die gesetzlichen Regelungen des BUrlG.

Nach § 6 BUrlG sind Doppelurlaubsansprüche ausgeschlossen. Hat man also seinen gesamten Urlaub schon genommen, so kann man vom neuen Arbeitgeber keinem Urlaub mehr verlangen. Hat man wie bei Ihnen nur anteilig Urlaub genommen, so stehen Ihnen noch anteilige Urlaubsansprüche gegenüber Ihrem neuen Arbeitgeber zu. Dementsprechend ist der Arbeitgeber nach § 6 Abs.2 BUrlG verpflichtet, Ihnen eine Bescheinigung auszustellen, aus der sich ergibt, ob und wann Ihnen Urlaub gewährt wurde.
§ 1 BUrlG spricht auch nur vom Anspruch des Arbeitnehmers, nicht von der Bindung des Urlaubsanspruchs an einen Arbeitgeber.

Ihre Planung – zumal der neue Arbeitgeber zustimmt – ist daher unbedenklich.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

Nachfrage vom Fragesteller 18.07.2008 | 12:05

Mal angenommen ich kann die geplanten 4,5 Tage bei meinem alten AG nicht mehr nehmen, weil er den Urlaub ablehnt. Muß ich mir dann diese 4,5 Tage ausbezahlen lassen oder kann ich diese dann auch zum neuen AG mitnehmen (also insgesamt 15,5 Tage).

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.07.2008 | 15:45

Hier besteht ein Anspruch gegen den bisherigen AG, So auch das BAG, dass feststellt, das die Erfüllung des Urlaubsanspruchs im neuen Arbeitsverhältnis einen noch bestehenden Resturlaubsanspruch bzw Abgeltungsanspruch aus dem früheren Arbeitsplatz nicht zum Erlöschen bringen kann (DB 91, 1987).

Bewertung des Fragestellers |

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Die Antwort hat mir sehr geholfen! Das der Urlaubsanspruch nicht an einen Arbeitgeber gebunden ist, war der entscheidende Hinweis für mich!"
FRAGESTELLER 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 71519 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Hat super geantwortet es blieben keine fragen offen. Danke sehr ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Schnelle und hilfreiche Antwort, danke auch für die beiden Tipps! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle und detaillierte Antwort ...
FRAGESTELLER