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Kündigung Pacht

06.02.2020 12:13 |
Preis: 35,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ein bestehendes Pachtverhältnis hätte zum 31. des Monats gekündigt werden müssen, um die Kündigungsfrist einzuhalten.
Der Pächter hat die Kündigung von einem Anwalt erstellen lassen, welcher die Kündigung durch einen Boten hat überbringen lassen. Die Kündigung ist mir allerdings erst am ersten des Folgemonats (im Beisein von Zeugen) zugestellt worden, weil der Bote das Schriftstück in den Briefkasten der Eltern geworfen hat, welche erst zwei-drei Tage nach dem Einwurf ihren Briefkasten geleert haben. Alle Briefkästen sind deutlich beschriftet und wer falsch einwirft hat nicht genau gelesen. Der elterliche Briefkasten ist klar zu erkennen, da dieser mit Vornamen beschriftet ist.
Da die Kündigung nicht in unserem Briefkasten war und wir keinen Zugriff darauf hatten ist unserer Meinung nach die Kündigung nicht pünktlich zugestellt und somit unwirksam. Ist das so? Wer ist hier in der Beweispflicht?
06.02.2020 | 13:14

Antwort

von


(22)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn die Kündigung Ihnen nach der Frist erst zugegangen ist, wird sie nicht per se unwirksam. Sie gilt dann in der Regel erst zum nächstmöglichen Zeitpunkt, nicht mehr jedoch zu dem Zeitpunkt, der wegen der verspäteten Zustellung verpasst worden ist.

Dass die Kündigung wirksam, also insbesondere rechtzeitig und an die richtige Person/Briefkasten zugestellt wurde, muss derjenige beweisen, der Rechte daraus herleiten möchte, also hier der Pächter als erklärender der Kündigung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Georg Schohl
Fachanwalt für Verkehrsrecht, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

ANTWORT VON

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