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Kündigung Mitgliedschaft - Studio Schließung

| 05.11.2008 12:39 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Sehr geehrte Damen und HerrenI
im Jahr 2000 wurde ich Mitglied im Fitnessstudio HEALTHLAND Behrenstr 45 Berlin..
Im Sommer 2001 wurde das Studio ohne Ankündigung geschlossen.
Mit einer Mitteilung am Zugang wurde darauf verwiesen das nach Renovierungsarbeiten das Studio kurzfristig wieder geöffnet wird.
Nach einiger Zeit erfuhr ich aus der Presse das die HEALTHLAND-
Gruppe in Insolvenz gegangen war.
Das Studio wurde nach einiger Zeit wieder eröffnet, Ich kann nicht mehr feststellen ob durch den ursprünglichen Betreiber HEALTHLAND, oder schon durch den neuen ELIXIA, der weiterhin Gebühren einzieht.
Da ich weder von der Schließung des Studios noch über die Weiterführung des Studios in irgendeiner Form unterrichtet wurde, bin ich davon ausgehen, dass meine Mitgliedschaft erloschen war.
Nach Durchsicht meiner Konten stelle ich fest, dass seit dem Zeitpunkt der Übernahme durch ELIXIA, ohne vertragliche Grundlage und ohne meine Zustimmung, weiter Mitgliedsbeiträge eingezogen werden.
Ich habe seit der Schließung des des Studios keine Leistungen in Anspruch genommen habe.
Ist meinen Annahme richtig das mit Schließung des Studio die Vertragsgrundlage erloschen ist und keine ausdrückliche Kündigung
meinerseits ausgesprochen werden mußte?
Kann ich die unberchtigten eingezogenen Mitgliedsbeiträge zurückfordern.

Sehr geehrter Ratsuchender,

hier sollten Sie Sie die zu Unrecht eingezogenen Beträge zurückfordern.

Offensichtlich will die Betreiberin den Vertrag als Rechtsnachfolgerin fortsetzen. Dieses wäre aber nur mit Ihrer Zustimmung zulässig möglich, da Ihnen das Recht zugestanden werden muss, bei einem Inhaberwechsel zu kündigen. Voraussetzung wäre aber dann auch gewesen, dass Sie überhaupt über diesen Wechsel informiert worden sind, was ja nicht der Fall gewesen ist. Zumindest die Beiträge für die letzten drei Jahre sollten Sie zurückfordern.

Sollte die Betreiberin auf einen vielleicht bestehenden Passus im Vertrag hinsichtlich des Wechsels bestehen, wäre dem dann entgegenzuhalten, dass das LG Cottbus mit Urteil vom 08.07.1998, Az.: 5 O 51/98 schon entschieden hat, dass eine entsprechene Klausel (auch beim Wechsel des Inhabers bleibt der Vertrag bestehen) eine unangemessene Benachteiligung darstellt, SOFERN dem Mietglied nicht gleichzeitig die Möglichkeit eingeräumt wird, den Vertrag in diesem Fall zu beenden. Insoweit wäre der Vertrag zu prüfen.

Daher sollten Sie die Beiträge schriftlich mit einer Frist von 14 Tagen fordern und danach die Sache an einen Rechtsanwalt abgeben.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Bewertung des Fragestellers 07.11.2008 | 12:08

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