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Kündigung Minijob mit Überstunden

15.07.2008 19:01 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Anwältin, sehr geehrter Anwalt,

meine Kündigungsfrist für meinen Minijob beträgt 4 Wochen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 10 Stunden. Nun habe ich aber noch ungefähr 150 Stunden abzufeiern. Zu welchem Termin muss ich nun kündigen, von heute an in 4 Wochen oder zum Ende der Abfeierungsfrist der Überstunden? Falls erst zum Ende der Abfeierungsfrist gekündigt werden kann, ab wann muss ich dann nicht mehr zur Arbeit?

Vielen -Dank für Ihren Rat.

Mit freundlichen Grüßen

15.07.2008 | 19:45

Antwort

von


(1413)
Hochwaldstraße 16
61231 Bad Nauheim
Tel: 0176/61732353
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte.

Die Kündigung erfolgt mit einer Frist von vier Wochen. Sie können gleichwohl auch jetzt schon zu einem späteren Zeitpunkt kündigen, beispielsweise in 15 Wochen, jedoch rechtfertigt dies nicht, dass Sie aufgrund der Überstunden nicht mehr zum Dienst erscheinen und die Überstunden "abfeiern".

Ich empfehle Ihnen zunächst mit Ihrem Arbeitgeber eine Regelung hinsichtlich der Überstunden zu treffen. Soweit diese ausbezahlt werden, können Sie mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen kündigen.

Vereinbaren Sie mit Ihrem Arbeitgeber hingegen, dass die Überstunden in den nächsten Wochen "abgefeiert" werden, sollten Sie die Kündigung erst vier Wochen vor Auslaufen der "Abfeierungsfrist" aussprechen. Sie sind aber nicht an die "Abfeierungsfrist" gebunden, sondern können die Kündigung auch zu einem späteren Zeitpunkt aussprechen.

Die weitere Vorgehensweise ist insbesondere von Ihrer persönlichen Planung abhängig, inwieweit Sie lieber eine Auszahlung der Überstunden oder einen Freizeitausgleich favorisieren. Danach richtet sich dann auch der Kündigungstermin.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Rückfrage vom Fragesteller 15.07.2008 | 20:37

Sehr geehrter Herr Schröter,

bei der Auszahlung geht es aber um den Minijob. Die Auszahlung müßte sich dann über 4 Monate erstrecken, ohne dass ich nochmal zur Arbeit erscheine. Die Frage, ist die überhaupt möglich?
Danke.

Ergänzung vom Anwalt 16.07.2008 | 12:59

Sher geehrter Ratsuchender,

dies ist möglich, soweit es mit dem Arbeitgeber abgesprochen ist. Allerdings sollten Sie dann berücksichtigen, dass Sie während der Zeit in der der Freizeitausgleich genommen wird, die Aufnahme eines anderen Minijobs zu einer Erhöhung der Abgabenlast führen kann.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

ANTWORT VON

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