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Kündigung Mietvertrag [Kündigungsausschluss] 3 Jahre]

26.03.2012 20:04 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Gemietet wurde eine Vierzimmerwohnung. Der Einheitsmietvertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Die Parteien vereinbarten, dass wechselseitig auf die Dauer von 3 Jahren ab Vertragsbeginn [15. März 2011] auf das Recht zur ordentlichen Kündigung des Mietvertrages verzichtet wird. Eine Kündigung ist erstmals nach Ablauf eines Zeitraums von 3 Jahren mit gesetzlicher Frist möglich in diesem Fall der 28. Februar 2014. Von dem Verzicht bleibt das Recht zur fristlosen Kündigung und zur außerordentlichen Kündigung mit gesetzlicher Frist unberührt. Da ich aus beruflichen Gründen umziehe, muss ich das Mietverhältnis unverzüglich auflösen. Grund für meinen Umzug ist mein vorheriger Arbeitsplatzverlust bei meinem bisherigen Arbeitgeber im Jahr 2011.

Meine Frage:

Habe ich das Recht vorzeitig zu kündigen [Sonderkündigungsrecht], weil ich meinen Arbeitsplatz und damit auch meinen Wohnort wechseln muss.

Ist der Vermieter verpflichtet Nachmieter, die ich Ihm als neue Mieter vorschlage zu akzeptieren und wie oft kann er diese ablehnen oder darf er diese überhaupt ablehnen.
Eingrenzung vom Fragesteller
26.03.2012 | 20:10

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


1) Habe ich das Recht vorzeitig zu kündigen [Sonderkündigungsrecht], weil ich meinen Arbeitsplatz und damit auch meinen Wohnort wechseln muss?

Nein, dies stellt keinen gesetzlich anerkannten (Sondern-)Kündigungsgrund dar.

Der Verlust des Arbeitsplatzes liegt in Ihrem Risikobereich und kann dem Vermieter nicht zum Nachteil gereichen.

Einen Kündigungsgrund gibt es daher hier nicht.

Sie sind darauf angewiesen, dass der Vermieter Sie freiwillig vorzeitig ausziehen lässt.

Hier bietet sich ein Aufhebungsvertrag an.


2) Ist der Vermieter verpflichtet Nachmieter, die ich Ihm als neue Mieter vorschlage zu akzeptieren und wie oft kann er diese ablehnen oder darf er diese überhaupt ablehnen?

Es ist weit verbreitetes Märchen, dass der Vermieter einen Nachmieter akzeptieren muss.

Der Vermieter hat einen wirksamen Mietvertrag mit Ihnen und muss daher keinen Nachmieter akzeptieren.

Suchen Sie das Gespräch, erläutern Sie Ihre Lage und dann wird er Sie sicher eher aus dem Vertrag entlassen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Steffan Schwerin, Rechtsanwalt

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