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Kündigung Mietverhältnis möglich ?

| 23.01.2013 21:46 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Seit letzten Jahr im Oktober habe ich eine Familie in meinen Haus zur Miete wohnen.Da Sie die Wohnung unbedingt haben wollten haben die Leute bereitwillig die Wohnung geholfen zu renovieren.. Die Kosten der Renovierung und 1,5 Monatsmieten haben ich der Familie für Ihre Arbeitsleistung erlassen.( Dies hab ich mir auch schriftlich bestätigen lassen ).
Im folgende möchte ich UNregelmäßigkeiten beschreiben und möchte fragen ob diese Gründe eine Kündigung des MIetverhältnis billigen würden.

Mietzahlungseingang:
Als der erste Monat zur Mietüberweisung kam, wurde die Zahlungseingang 2 mal verschoben. Ich ließ mich sogar dazu übereden die Miete rückwirkend ( zum Monatsende zu überweisen ). Auch dieser Zahlungstermin wurde verstreichen lassen. Letztendlich kam die Miete für Dezember 2012 am 02.01.2013.
Im Mietvertrag ist ganz klar definiert, das die Monatsmiete zum Monatsanfang überwiesen werden sollte.

Mietkaution:
Im Mietvertrag wurde eine Mietkaution von einer Monatsmiete, vereinbart. Diese Kaution wurde bis heute noch nicht entrichtet.

Wohngeld:
Die Mieter haben mir zu Anfang zu gesagt, das das Wohngeld direkt auf meine Konto kommen solle. Als ich als Vermieter ein entsprechendes Dokument unterschreiben sollte, fand ich deren Kontonummer auf dem Dokument. Diese Nummer habe ich dann durchgestrichen und meine Kontonummer eingetragen. Nach längerer Zeit wo nichts von der Wohngeldstelle gekommen war, habe ich auf der Wohngeldstelle selbst nach gefragt. Dort habe ich erfahren das meine Kontonummer nochmals durchgestrichen wurde und nochmals eine andere Kontonummer aufgeführt wurde. Meines Erachtens ist eine saftige Lüge, die soagr mehrmals ausgesprochen wurde, man kann es aber auch als Dokumentenfälschung bezeichnen. In jedem Fall ist hier ein Vertrauensverhältnis auf tiefste ershüttert

Kann ich die beschriebenen Gründe als Kündigungsgrund aufführen? Und wenn ja wie muß ich diese Kündigung formulieren ?

Danke im Voraus








Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Der Punkt mit dem Wohngeld ist kein Kündigungsgrund.

Die verspätete Mietzahlung ist nur ein Kündigungsgrund, wenn sie wiederholt auftritt.

Aufgrund der Nichtzahlung der Kaution können Sie jedoch ordentlich und fristgemäß kündigen.

Es gibt keine bestimmten Formulierungen. Sie müssen nur mitteilen, dass Sie das Mietverhältnis kündigen, warum Sie es kündigen, zu welchem Datum Sie es kündigen und dass der Mieter ein Widerspruchsrecht gemäß § 574b BGB hat. Insbesondere müssen Sie die Frist von zwei Monaten vor Ende des Mietverhältnisses für den Widerspruch mitteilen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Nachfrage vom Fragesteller 24.01.2013 | 12:23

Kündigung Mietverhältnis möglich ?

Vielen Dank für Ihre Antwort, würde gere von der Möglichkeit der Nachfrage gebrauch machen.
Bezüglich des Vorfalles, das das Dokument für die Wohngeldstelle offensichtlich nach meiner Unterschrift manipuliert wurde.Nochmals zur Erinnerung, meine Kontonummer wurde durch gestrichen und eine andere wurde eingesetzt.
Kann man einen solchen Vorfall ahnden. ZB als Dokumentenfälschung ?
Könnte ich auch unter Eigenbedarf die Wohnung dem jetzigen Mieter kündigen. Ich möchte nur verschiedene Szenarien evaluieren und die beste und erfolgversprechende Option wählen.

Danke im Voraus

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.01.2013 | 16:52

Sehr geehrter Ratsuchender,

in der Tat handelt es sich dabei um Urkundenfälschung. Jedoch ist es zu bezweifeln, dass Sie damit eine Kündigung begründen können.

Eigenbedarf ist in der Tat ein ausreichender Grund für eine Kündigung, jedoch müssen Sie sie gut begründen und sie muss tatsächlich vorliegen.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29.01.2013 | 14:17

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