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Kündigung Kleinbetrieb

08.01.2011 09:49 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Hallo!

In der vergangenen Woche habe ich meine Kündigung zum 31.3.2011 erhalten.

Kann ich mich problemlos krankschreiben lassen oder könnte deshalb das Kündigungsende vorgezogen werden?

Anders: Welche Karten könnte mein AG im Falle einer Krankschreibung spielen?

Hintergrund:
1. Verständlicherweise möchte ich versuchen möglichst schnell eine neue Stelle zu finden. Dafür würde ich gerne die Zeit bis Ende März nutzen.

2. Außerdem spielt meine verletzte Seele mit... mein AG ist ein Typ, der 100.000de Euros monatlich verdient. Ich war Projektmanager und weiß auf den Cent genau was an Gewinn entsteht.
Er sagte mir aber im Kündigungsgespräch, dass er sich die BEschäftigung einer "Überkapazität" nicht weiter leisten kann.

Es handelt sich um einen Betrieb, der aus meinem Chef, 2 Vollzeitbeschäftigen (inkl.mir) und 2 Halbtagskräften besteht. Die Kündigungsfrist laut Vertrag beträgt zwei Wochen.

Kann ich irgendeinen Vorteil aus dieser Lage für mich rausholen?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Gruss,

R.

Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Wenn Sie krank sind, können Sie sich krankschreiben lassen. Schieben Sie eine Krankheit nur vor, kann dies ein Grund für eine fristlose Kündigung sein.

Wenn Sie eine neue Stelle suchen wollen, haben Sie einen Anspruch auf Freistellung von der Arleit, vgl. § 629 BGB .

Die von Ihnen angegebene Kündigungsfrist von 2 Wochen erscheint unwirksam, sofern es sich nicht noch um eine Probzeit handelt oder ein Tarifvertrag Gültigkeit hat, vgl. § 622 BGB .

Sie sollten den Vertrag dringend prüfen lassen und ggf. die Unwirksamkeit der Kündigung gerichtlich anfechten.

Ich stehe Ihnen hierfür gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

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