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Kündigung - Hausverbot

| 04.10.2012 12:24 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Ich bin Verwalterin eines Studentenwohnheimes und habe ein Einzelzimmer an einen Studenten vermietet.
Seit seinem Einzug ist "XXXXX" im Haus mit
ständig 6-8 Freunden des Mieters in dem 15 qm Zimmer und entsprechender Lautstärke. Mehrere Mieter haben sich schon beschwert. Auf meine 1. Mahnung und Bitte um Rücksichtnahme wurde zwar Besserung gelobt, aber geändert hat sich nichts.
Da jetzt wieder die Vorlesungen beginnen und damit volles Haus sein wird, muss ich etwas unternehmen.
Ich will dem Mieter fristlos zum 31.10.2012 kündigen und den vielen Freunden mit sofortiger Wirkund Hausverbot erteilen.
Wie muss ich vorgehen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ich gehe davon aus, dass Sie den Mieter nicht nur "ermahnt" sondern richtig abgemahnt haben und dass diese schriftlich erfolgt ist.

Eine immer wieder kehrende Ruhestörung rechtfertigt auch eine fristlos Kündigung.

Sie können aber nicht fristlos kündigen, weil Sie erwarten, dass es wieder lauten wird.

Erst bei neuerlichen Vorfällen kann die fristlose Kündigung auch wirksam ausgesprochen werden.

Sofern die erwähnte Ermahnung schriftlich erfolgt ist und genau dieses Verhalten betrifft, kann bei einem neuerlichen Verstoß sofort schriftlich gekündigt werden. Es kann aber nicht vorsorglich gekündigt werden.

Sofern noch keine Abmahnung vorliegt, muss zunächst eine solche nachgeholt werden. Erst im Wiederholungsfall kann dann fristlos gekündigt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Steffan Schwerin, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 04.10.2012 | 13:44

Vielen Dank für die Antwort.
Was mache ich mit dem Hausverbot für die Freunde?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.10.2012 | 13:50

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Grundsätzlich ist es dem Mieter erlaubt, Besuch zu empfangen.

Wenn dies aber zu den Ruhestörungen führt, kann der Empfang von Besch - zumindest aber von den Störern - untersagt werden.

Sie können ihm also untersagen, diese Leute zu empfangen und seinen Freunden ein Hausverbot erteilen. Dies sollte schriftlich - nach Möglichkeit an alle Betroffenen zugestellt - erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 05.10.2012 | 10:02

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Dieser Anwalt hat mir aber bei anderen Problemen schon sehr geholfen, deshalb würde ich ihn jederzeit bei Mietrechtsfällen
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Stellungnahme vom Anwalt:
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