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Kündigung Fitnesstudio

13.12.2007 19:54 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Wir haben Anfang des Jahres Verträge bei einem Fitnessstudio abgeschlossen und nach noch nicht mal vier Wochen und zweimal Training stellten wir fest das dieses gesundheitlich nicht möglich ist. Haben dann gekündigt in der Hoffnung, dass dieses noch als eine Art Probezeit gerechnet wird. Diese Kündigungen wurden aber nicht anerkannt und dann haben wir uns ein ärtzliches Atest ausstellen lassen - einmal wegen Herzmuskelentzündung und einmal wegen Asthma. Darauf hin wurde der Vertrag erstmal beitragsfrei, aber verlängert um die Zeit der Stilllegung. Nun haben wir Rechnungen erhalten, dass die Beträge, Betreuungsgebühren - wofür??? - und Getränkeabos bezahlt werden sollen. Die Beiträge kann ich ja noch nachvollziehen, aber warum Betreuungsgebühren, wenn ich nie im Studio war und dieses sehe ich auch bei der Getränkepauschale so - diese wurde nie genutzt. Haben wir auch nur abgeschlossen, weil man uns mitteilte, dass es verboten wäre, eigene Getränke mit ins Studio zu bringen.
Wir würden Ihnen gerne die Verträge zu kommen lassen, vielleicht gibt es eine Möglichkeit aus diesen Verträgen kurzfristig heraus zu kommen.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts wie folgt:

Grundsätzlich kann der Fitnessstudiovertrag als Dauerschuldverhältnis aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden. Ein wichtiger Grund liegt hierbei vor, wenn Ihnen unter Berücksichtung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der beiderseigigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhälntisses nicht zugemutet werden kann, § 314 BGB.
Dieses Recht des Kunden zur Kündigung des Fitnesstudiovertrages aus wichtigem Grund kann auch nicht durch Allgemeine Geschäftsbedingungen aus­geschlossen werden.
Krankheit ist von der Rechtssprechung als Kündigungsgrund grundsätzlich anerkannt, wenn die Krankheit durch ärztliches Attest nachgewiesen wird und Ihnen eine Bentzung des Fitnessstudios aufgrund der Krankheit nicht möglich ist.

Ich empfehle Ihnen, den Vertrag unter Vorlage des ärztlichen Attestes außerordentlich fristlos zu kündigen.
Auf eine Unterbrechen/Ruhen des Vertrages müssen Sie sich nicht einlassen.


Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.



Mit freundlichen Grüßen


Florian Günthner
Rechtsanwalt

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