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Kündigung Darlehensvertrag

| 06.01.2016 10:47 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Steidel


Ich habe im Rahmen der notariellen Scheidungsfolgenvereinbarung meiner ehemaligen Ehefrau ein Darlehen über die Höhe des Zugewinnausgleichs gewährt.
Dieses wird seit einem guten Jahr gelebt.
Nun bin ich leider selber in einer schwierigen finanziellen Lage und könnte einen Teil des gewährten Darlehens ganz gut gebrauchen. Es besteht für mich die Gefahr einer Privatinsolvenz.
Meine Frage:
Ist es möglich das Darlehen zu kündigen oder wenigstens einen Teil des Geldes zu erhalten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zunächst einmal müssen Sie bitte die Regelungen in der Scheidungsfolgenvereinbarung darauf untersuchen, ob eine Befristung des Darlehens, also ein konkretere Rückzahlungs- bzw. Endtermin, vereinbart wurde. Dann kommt eine vorzeitige Fälligstellung des Darlehens nicht in Betracht.

Ist keine Befristung vorgesehen und auch sonst keine vertragliche Regelung zu den Rückzahlungsmodalitäten getroffen worden, gilt nach § 488 Absatz 3 BGB eine dreimonatige Kündigungsfrist. Sie müssten dann also das Darlehen durch Kündigung mit dreimonatiger Frist fällig stellen.

Alternativ zu diesem Vorgehen, können Sie mit Ihrer geschiedenen Ehefrau selbstverständlich auch eine Vereinbarung treffen, nach welchen Sie einen Teil des Darlehen vorzeitig ablöst und der Vertrag im Übrigen bestehen bleibt.

Sollten weiter Unklarheiten wegen der Formulierungen in der Scheidungsfolgenvereinbarung bestehen, müssten Sie mir diese per email zur Verfügung stellen. Dann bitte ich um gesonderte Kontaktaufnahme.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 08.01.2016 | 07:15

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