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Kündigung Cyberservices B.V. rechtswirksam?

07.01.2008 23:45 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Sehr geehrter Anwalt,
ich habe den Artikel (siehe Betreff) gelesen und habe dazu eine Zusatzfrage.
Ich habe das Vertragsverhältniss mit dem Cyberservice BV wie folgt gekündigt;

Die Kündigung erfolgten an den folgenden Daten;

25.10.2007 webmaster@cyberservice.nl
01.11.2007 webmaster@cyberservice.nl

25.11.2007 webmaster@cyberservice.nl
25.11.2007 kundenservice@cyberservice.nl

Die gesendeten eMails sind bei mir gespeichert und die Verbindungs.- Sendedaten sind mit Sicherheit von der Justiz bei meinem Provider Yahoo abrufbar.


Nachdem die Firma Cyberservice BV weiterhin munter abbuchte, habe ich die Abbuchung am 05.12.07 (25,- €) von meiner Bank zurückholen lassen. In der Folge bekam ich von einem Hamburger Anwalt (Inkasso) ein Schreiben mit der Forderung nebst Gebühren.

Wie soll ich mich verhalten ?? Ist meine Kündigung rechtswirksam ??

Vielen Dank
mfG

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Sie sollten die Emails dem Hamburger Anwalt zusammen mit einer erneuten hilfsweisen Kündigung übersenden und um eine Kündigungsbestätigung bitten.

Bitte beachten Sie, daß selbst die Serverprotokolle von Yahoo (soweit noch vorhanden) nicht wirklich beweiskräftig sind, so daß es Ihnen schwerfallen dürfte, die bereits vorgenommenen Kündigungen zu beweisen. Dementsprechend müssen Sie sich darauf vorbereiten, die angefallenen Gebühren zu bezahlen, wenn die vergangenen Kündigungen nicht akzeptiert werden.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Nachfrage vom Fragesteller 08.01.2008 | 01:39

Sehr geehrter Herr RA Weber,
zunächst vielen Dank für Ihre Antwort, wenn ich das rihtig verstehe, dann ist es kein Problem per Internet (eMail) einen Vertrag abzuschließen, selbigen rechlich zu kündigen jedoch sehrwohl.

Wenn meine Internet.- und Verbindungsdaten von Cyberservice zur ID und zur rechtlichen Bestätigung eines Vertrags herangezogen werden können, warum können diese Daten dann nicht auch zum Nachweiß meiner Kündigung herangezogen werden ?

Das kann doch nicht sein, dass eine Firma angibt das zur Kündigung nur eine eMail an den Kundenservice geschickt werden muss, diese dann jedoch einfach ignoriert - oder ?
Im übrigen habe ich auch gleichlautenden Hinweis von diesem Hamburger Anwalt per eMail bekommen.

Sehe ich das also richtig, Sie würden mir also empfehlen einen Einigungsversuch mit dem Anwalt zu erziehlen und mir davon abraten das ganze einfach weiterlaufen zu lassen und eine gerichtliche Entscheidung anzustreben ??

mit freundlichen Grüßen


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.01.2008 | 16:06

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie können Verträge durchaus per Internet kündigen, jedoch haben Sie stets die Beweislast. SIE müssen beweisen, daß die Email den Empfänger erreicht hat.

Die Firma kann durchaus die Mail ignorieren. Solange Sie nicht beweisen können, daß die Gegenseite die Mail erhalten hat.

Angesichts der Lage scheint ein Einigungsversuch tatsächlich das beste zu sein, jedoch ist dies aus der Distanz stets schwer zu beurteilen.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Ergänzung vom Anwalt 10.01.2008 | 17:09

Sehr geehrter Ratsuchender,

ein Kollege, der mit Cyberservice bereits zu tun hatte, wies mich darauf hin, daß er den Vertragsschluß stets bestritten hat und die Gegenseite daraufhin keine weiteren Maßnahmen ergriff.

Insoweit scheint es auch erfolgversprechend zu sein, einfach den Vertragsschluß zu bestreiten. Hierbei ist dann die Gegenseite beweisbelastet.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

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