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Kündigung Ausbidungsvertrag

16.11.2004 21:26 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Ich habe am 24.09.04 einen Ausbildungsvertrag zur Kosmetikerin unterschrieben. Die von mir finanzierte Ausbildung die ich in Form von Abendschule besuche läuft laut Vertrag ein Jahr. Ich habe festgestellt das mir der Beruf nicht zusagt. Zur Kündigung steht im Vetrag folgendes. Der Ausbildungsvetrag wird auf fest bestimmte Zeit abgeschlossen und zwar für die Dauer von zwei Semestern. Die Zahlungsverpflichtung des Schülers bleibt auch bestehen, wenn dieser die Ausbildung nicht antritt oder zu einem späteren Zeitpunkt dem Unterricht fernbleibt. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung nach §626 BGB bleibt unberührt. Ich habe den §626 vorliegen. Welche Möglichkeiten der Kündigung habe ich?. Ich wäre für eine schnelle Beantwortung sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Anfragende,

nach § 626 BGB kann dann gekündigt werden, wenn dem einen Teil die Fortsetzung des Vertrages nicht zugemutet werden kann.

Beispiele könnten z.B. sein:

Fristlose Kündigung durch den Auszubildenden durch Verschulden des Ausbilders

a) Fehlen oder Verlieren der Berechtigung zum Einstellen oder Ausbilden

b) Nichtzahlung der vereinbarten Vergütung

c) Tätlichkeiten oder grobe Beleidigungen gegen den Auszubildenden

d) schwerer oder wiederholter Verstoß gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz

e) erhebliche Verstöße gegen die Ausbildungs- und Betreuungspflicht

f) wegen Unterlassung der Niederschrift des Ausbildungsvertrages,trotz mehrmaliger Abmahnung durch den Auszubildenden.


Fristlose Kündigung durch den Auszubildenden ohne Verschulden des Ausbilders

a) dauernde Dienstunfähigkeit des Auszubildenden

b) Umzug der Eltern eines minderjährigen Auszubildenden an einen entfernten Ort


Dies scheint in Ihrem Fall so nicht der Fall zu sein. Bei einer "typischen" Ausbildung wird eine Probezeit vereinbart, in der beide Parteien den Vertrag ohne Angaben von Gründen kündigen können. Da Sie jedoch einen Kursus bezahlen, scheint eine derartige Kündigung bei Ihnen nicht möglich zu sein. Dies kann jedoch abschließend nur beurteilt werden, wenn der gesamte Vertrag einmal gelesen wurde.

Sofern in dem Vertrag keine Lösung gefunden werden könnte, könnten Sie daher nur dann kündigen, wenn Sie z.B. aufgrund einer länger andauernden Krankheit innerhalb der zwei Semester das Ausbildungsziel nicht erreichen können oder wenn dies aufgrund einer Schwangerschaft gegeben scheint. Auch ein tiefgreifendes Zerwürfnis zwischen Ihnen und Ihrem Ausbilder könnte ein Grund sein. Sofern Sie dieses jedoch provozieren, würde Ihnen das Argument verwehrt werden.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- rechtsanwalt -


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