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Kündigung - Aufhebungsvertrag - Arbeitgeber will vertragliche Kündigungsfrist

| 09.03.2015 13:49 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Ich habe am 23. Februar 2015 mich schriftlich an meinen Arbeitgeber(große Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Tätigkeit im Bereich Steuern als Steuerassistentin) mit der Bitte um einen Aufhebungsvertrag zum 31. März 2015 gewendet und gleichzeitig angemerkt, sollte dies nicht möglich sein, eine form- und fristgerechte Kündigung zum 31. Mai 2015.

Am 2. März 2015 habe ich eine Bestätigung meiner Kündigung zum 31. Mai 2015 erhalten. Ein nochmaliges Gespräch mit meinem direkten Vorgesetzten sowie der Bitte einer nochmaligen Prüfung der Aufhebung meines Arbeitsverhältnisses vor dem 31. Mai 2015 durch den Personalchef wurde abgelehnt.

Ich habe bereits einen neuen Vertrag unterschrieben und möchte dort zum 1. April 2015 anfangen.

Wenn ich ab dem 1. April 2015 von der Arbeit ohne Entschuldigung fern bleibe, würde mich mein jetziger Arbeitgeber fristlos kündigen und mich gegeben falls auf Schadensersatz verklagen. Unsere Firma hat in Deutschland ca. 1800 Mitarbeiter und in den Arbeitsverträgen gibt es eine Klausel, dass man innerhalb von Deutschland versetzt werden kann. Eine Klausel auf Schadensersatz ist im Arbeitsvertrag nicht enthalten.

Meine Fragen:

1. Wäre es generell möglich zum 1. April 2015 das neue Arbeitsverhältnis zu beginnen?
2. Wie wahrscheinlich ist es, dass mich mein Arbeitgeber auf Schadensersatz mit Erfolg
verklagt und wie hoch könnte der Schadensersatz ca. ausfallen (woran bemisst sich
dieser) ?
3. Könnte der Arbeitgeber, dass mir anteilig zustehende 13. Monatsgehalt zurück behalten?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Wäre es generell möglich zum 1. April 2015 das neue Arbeitsverhältnis zu beginnen?

Ja, Sie könnten der aktuellen Stelle fern bleiben und die neue Stelle antreten.

Es gibt diesbezüglich kein gesetzliches Verbot.

Natürlich zahlt der erste Arbeitgeber dann keinen Lohn mehr und kann Schadensersatzansprüche prüfen.

2. Wie wahrscheinlich ist es, dass mich mein Arbeitgeber auf Schadensersatz mit Erfolg
verklagt und wie hoch könnte der Schadensersatz ca. ausfallen (woran bemisst sich
dieser) ?

Der Schadensersatz kann dahingehend anfallen, dass der Arbeitgeber ggf. höhere Kosten durch die Anstellung einer Ersatzperson für Ihren Tätigkeitsbereich hat.

Der Arbeitgeber muss einen solchen Schaden dann aber darlegen und auch beweisen.

Wenn der Arbeitgeber diesen Nachweis erbringen kann, wird er mit einer Schadensersatzforderung auch Erfolg haben.

3. Könnte der Arbeitgeber, dass mir anteilig zustehende 13. Monatsgehalt zurück behalten?

Das kommt darauf an, was dazu im Arbeitsvertrag geregelt ist.

Nur aus Ärger, weil Sie eher gehen oder als Strafe darf er die nicht einbehalten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 09.03.2015 | 14:36

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Stellungnahme vom Anwalt:
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