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Kündigung Arbeitnehmer / Elternzeit und Urlaubsanspruch?

| 27.01.2019 18:48 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.


Sehr geehrte Damen und Herren,

könnten Sie mich bitte zu dem folgenden Anliegen beraten:

1.
Abgabe der Kündigung beim jetzigen Arbeitgeber am 30.04.19
(Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Monatsende.)

2.
Elternzeit für die beiden Monate Juni 2019 und Juli 2019 nehmen.
(Annahme: Elternzeit wurde fristgerecht beim Arbeitgeber beantragt.)

3.
Arbeitsbeginn beim neuen Arbeitgeber am 1. August 2019.

Ist das oben beschrieben Szenario unter Einhaltung der Fristen für Kündigung und Elternzeit rechtlich zulässig?

Wie verhält es sich mit meinem Resturlaub?
(Annahme: Der Urlaubsanspruch von 20 gesetzlichen Urlaubstagen und zusätzlich 10 tarifvertragliche Urlaubstage sind bis Mai 2019 noch nicht angetastet worden.)
Muss der Resturlaub vollständig vor der Elternzeit genommen werden, wenn ich beim neuen Arbeitgeber zunächst keinen Urlaub nehmen möchte?
Dem Arbeitgeber würde ich dann für nahezu die komplette Kündigungsfrist nicht zur Verfügung stehen...

Vielen Dank im Voraus!

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das von Ihnen beschriebene Szenario ist so möglich.
Wichtig ist aber, dass Sie vor der Elternzeit kündigen. Während der Elternzeit ist eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Ende der Elternzeit einzuhalten und dies wäre, wenn Sie in der Elternzeit kündigen bei einer gewünschten Beendigung zum 31.07.2019 nicht möglich. Wenn Sie aber -wie geplant- am 30.04.2019 kündigen, ist alles in Ordnung.

Wenn Sie den Urlaub bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht nehmen können, dann wandelt sich der Urlaub in einen Urlaubsabgeltungsanspruch. Sie bekommen den Urlaub mit der letzten Gehaltsabrechnung ausgezahlt. Sie sind nicht gezungen, den Urlaub vor der Beendigung komplett zu nehmen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 28.01.2019 | 18:52

Sehr geehrter Herr Hauser,

vielen Dank für die Bewertung meiner Frage.
Eine Formulierung wie beispielsweise "noch vorhandener Urlaub wird vollständig zu Beginn der Freistellungsphase gewährt" bedeutet, dass der verbleibende Urlaubsanspruch vor der Elternzeit angehängt und nicht ausbezahlt wird, oder?

Dies würde bedeuten, dass ich dem Unternehmen beinahe für die komplette Kündigungsfrist nicht zur Verfügung stehe...

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.01.2019 | 20:12

Sehr geehrter Fragestellerin,

nein, nicht unbedingt. Die Formulierung bedeutet, dass sich Ihr Arbeitgeber vor einer vereinbarten Freistellung vorbehält, zunächst die Urlaubsansprüche mit der Freistellung zu verrechnen. Dies betrifft aber nicht den vorliegenden Fall.

Beste Grüße
Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Bewertung des Fragestellers 01.02.2019 | 15:51

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FRAGESTELLER 01.02.2019 3,6/5,0
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