Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
478.718
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kündigung Abo Onlineplattform


13.12.2016 23:44 |
Preis: 25,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Ich habe ein Abo bei einer Onlineplattform gekauft. Zur Kündigung des Abos habe ich das aus der Website vorgeschriebene Formular ausgedruckt, teilweise ausgefüllt (ausgefüllt: user Name, Vor- und Nachname, E-Mail Adresse, Unterschrift, Datum und Ort; nicht ausgefüllt habe ich: Adresse, Telefon und Fax) und den Scan per E-Mail an den Betreiber geschickt. Der Betreiber hat mir mitgeteilt, dass die Kündigung nur Gültigkeit besitzt, wenn ich meine Adresse angebe, die ich auch im Profil hinterlegt habe. Hinweis: im Profil lässt sich keine Adresse hinterlegen, jedoch habe ich die Adresse in der Bezahlapplikation angegeben, als ich die Überweisung bei Aktivierung des Abos getätigt habe.

Unabhängig davon, ob sich eine Adresse in dem Profil hinterlegen lässt oder nicht, folgende Frage: ist meine Kündigung tatsächlich nur mit Angabe meiner Adresse gültig oder ist dies nur ein Vorwand des Betreibers, um an meine Adresse zu gelangen?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

An die Kündigung sind keine übermäßigen Anforderungen zu stellen. Auch wenn die Angabe von einer Anschrift vielleicht üblich ist, muss ich aus der Kündigung (nur) der eindeutige Wille und der Absender erkennen lassen. Dies scheint hier der Fall zu sein.

Wenn das Profil nicht einmal eine Adresse zum Abgleich enthält, kann auch dies kein Argument sein, die Echtheit der Kündigung zu überprüfen. Dies könnte sonst das einzige Argument sein.

Daher halte ich die Kündigung zwar für wirksam, rate aber aus anwaltliche Vorsicht, diese nochmals mit Anschrift zu versenden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 14.12.2016 | 20:32

Hallo Herr Steininger,

vielen Dank erst Mal. Eine Anschlussfrage habe ich noch: nehmen wir an, ich habe am 01.10.2016 die Kündigung ohne Anschrift eingereicht. Nun reiche ich per 01.01.2017 die nochmalige Kündigung mit Anschrift ein. Ist aus rechtlicher Sicht das Kündigungsdatum nach wie vor der 01.10.2016 oder der 01.01.2017?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.12.2016 | 20:52

Wenn die erste Kündigung wirksam war, bleibt es beim damaligen Datum.
Die neue Kündigung (bitte ausdrücklich vorsorglich abgeben) wirkt erst mit Zugang, also jetzt.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59764 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
3,2/5,0
Hilfreiche Antwort, die etwas ausführlicher hätte sein können. ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
klar und schnell - jederzeit wieder!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Frage wurde sehr verständlich zu 100% beantwortet. Dankeschön! ...
FRAGESTELLER