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Kündigung AN - Urlaubsanspruch

| 10.10.2015 11:17 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


12:16

Zusammenfassung: Eine Kündigung ist eine einseitige zugangsbedürftige Willenserklärung, die keiner Genemigung oder Bestätigung bedarf, um wirksam zu sein.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe meinen Arbeitsvertrag fristgerecht zum 31.10.15 gekündigt, hierzu jedoch noch keine schriftliche Bestätigung von seitens des Arbeitgebers erhalten.

Ich war bis zum 30.09.15 krank gemeldet, den letzten E-Mail Kontakt hatte ich am 28.09.15. Dabei wurde mir mitgeteilt, dass mir sowohl für den 01.10.15, als auch den 02.10.15 Urlaub eingeteilt wurde. Ich habe dem nie zugestimmt, war jedoch die besagten Tage auch nicht in der Arbeit. Ist das als eine stille Zustimmung zu verstehen oder wie verhält es sich in dem Fall?

Mitte des Jahres war ich auf einer Fortbildung, deren Kosten auch der AG übernommen hat. Dafür wurden mir jedoch zwei Urlaubstage abgezogen, ist das rechtens?

Der genaue Urlaubsanspruch ist deshalb von so großer Bedeutung für mich, weil mein AG darauf besteht, dass ich einen Aufhebungsvertrag unterschreiben soll. Und das zum 18.10.15.

Dies deckt sich aber nicht mit meiner Berechnung des Resturlaubes.


Ich würde mich freuen, wenn ich hier eine klare Aussage zu oben genannten Sachverhalt erhalte. Besten Dank
10.10.2015 | 11:46

Antwort

von


(403)
Otto-von-Guericke-Str. 53
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Tel: 0391-6223910
Web: http://kanzleifamilienrechtmagdeburg.simplesite.com
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Voranzustellen ist, dass eine Kündigung eine einseitige zugangsbedürftige Willenserklärung ist, die keiner Genemigung oder Bestätigung bedarf, um wirksam zu sein. Mit dem Zugang der Kündigung beim Arbeitgeber ist diese wirksam.

Das Arbeitsverhältnis endet also vorliegend durch Ihre Kündigung am 31.10. soweit von Ihnen die Kündigungsfrist eingehalten worden ist.

Der Arbeitgeber kann nicht ohne weiteres Urlaub anordnen, wenn Sie jedoch auf die Mitteilung hin, tatsächlich nicht zur Arbeit erscheinen, haben Sie der Beurlaubung zugestimmt.

Urlaub für die Fortbildung kann hingegen nicht angerechnet werden, wenn dies nicht ausdrücklich zuvor vereinbart worden ist. Insbesondere für Fortbildungen, die auf Wunsch des Arbeitgebers absolviert worden sind, wäre dies unzulässig.

Im Weiteren besteht grundsätzlich keine Verpflichtung einen Aufhebungsvertrag zu schließen. Diesbezüglich besteht immer die Gefahr, sich etwaiger Ansprüche, wie eben Urlaubsabgeltung, zu beschneiden.

Das Arbeitsverhältnis endet durch Ihre Kündigung. Eines gesonderten Aufhebungsvertrages bedarf es nicht.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Tobias Rösemeier
Fachanwalt für Familienrecht

Nachfrage vom Fragesteller 10.10.2015 | 12:04

Sehr geehrter Herr Rösemeier,

vielen Dank für die schnelle und hilfreiche Antwort.

Bezüglich der Fortbildung habe ich einen Urlaubsantrag unterzeichnet, zählt das denn als Vereinbarung? Oder wie ist das zu verstehen?

Vielen Dank nochmals!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.10.2015 | 12:16

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie leider einen Urlaubsantrag unterzeichnet haben, dann können Sie den Einwand nicht erheben.

Sie haben dann zugestimmt.

Mit freundlichen Güßen

Tobias Rösemeier
-Rechtsanwalt-


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