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Kündigung 3 Tage Woche - Freistellung wegen Störung Vertrauensverhältnisses

04.04.2017 09:22 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

es handelt sich um eine Mitarbeiterin, die bei uns im Büro beschäftigt war. Sie war für die Rechnungserstellung zuständig und wurde entsprechend sehr gut eingearbeitet. Das Arbeitsverhältnis begann am 01.03.17 und wurde bereits unter Einhaltung der Kündigungsfrist wieder beendet, ohne Angabe von Gründen, da wir ein Kleinstunternehmen mit 6 Mitarbeitern sind.

Die Mitarbeiterin hat sehr viele Fehler gemacht, Fehler vertuscht. Buchungen haben nicht gestimmt, es fehlen komplette Rechnungen, es wurde schlampig gearbeitet.

Ich und eine weitere Mitarbeiterin waren stundenlang damit beschäftigt, sämtliche Rechnungen und Buchungen zu kontrollieren und zu korrigieren.

Aufgrund dessen habe ich die Mitarbeiterin freigestellt, weil ich Angst hatte, sie weitere Rechnungen schreiben zu lassen.

Meine Frage dazu. Die Mitarbeiterin sollte Mo-Mi jeweils 5 Std. arbeiten. 11 Tage war sie tatsächlich vor Ort und hat gearbeitet. Muss ich die restlichen Tage, die sie ohne Freistellung bis zum letzten Arbeitstag gearbeitet trotzdem bezahlen?

Hätte Sie ordentlich gearbeitet, hätte sie trotzdem die Kündigung erhalten (andere Gründe) aber ich hätte sie nicht freigestellt.

Freundliche Grüße


Sehr geehrter Fragesteller,

wie sie die Mitarbeiterin bezahlen müssen, hängt vom Arbeitsvertrag ab.

Dort ist geregelt, was die Arbeitszeiten sind- unabhängig(!) von den tatsächlichen Arbeitszeiten ist der Arbeitsvertrag maßgeblich, wenn es um die Bezahlung bei Freistellung geht.

Wegen der Kündigung wäre eine verhaltensbedingte Kündigung übrigens erst nach einer Abmahnung rechtens gewesen. Sie konnten also nicht sofort kündigen, wenn nicht abgemahnt wurde-es sei denn die Verfehlung rechtfertigte das. Diese Grenze ist hier aber alleine wegen schlechter Arbeit nicht überschritten zu sein, so dass Sie alles richtig gemacht haben.

Somit bleibt es bei Ihrer Frage und der Grundregel, dass nach den Regelungen des Arbeitsvertrages, sonst nach der zu Grunde liegenden Vereinbarung weiter gezahlt werden muss, auch wenn Sie freigestellt war, und selbst(!) wenn die Gründe für die verhaltensbedingte Kündigung vorgelegen haben, ändert das daran nichts.

Mit freundlichen Grüßen

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